Elfen-Sondereinsatzkommando sorgt für Chaos im Ailinger Wald

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Schwäbische Zeitung

Wenn das Elfen-Sondereinsatzkommando naht, ist „Chaos im Märchenwald“ vorprogrammiert. Der dritte Teil des Pferdemusicals wird derzeit auf dem Reiterhof Weilermühle in Ailingen vorbereitet. Bald also reiten sie wieder in die Schlacht und bekämpfen tölpelhaft-tapfer gegen das „Böse“, dessen sie wohl nie Herr werden können: die absolut überlegene, geballte Macht der Amazonen in der Welt der Pferde und so auch in der Weilermühle. Seit 2006 gibt es das Elfen-Sondereinsatzkommando, ein verschworener Männerhaufen, ein Artenschutzprojekt, das gut und auch schlechter zu Pferd sitzenden Männern auf dem Reiterhof Weilermühle eine Überlebensnische ertrotzen will, wie es in der Ankündigung heißt. Aus dieser zur späten Stammtischstunde geborenen Schnapsidee entwickelte sich mittlerweile ein in dieser Art wohl einmaliges Format.

Zum dritten Mal haben die Männer hemmungslos Märchen- und Fantasystoffe auf reiterlich Darstellbares hin geplündert und ihre selbst gestrickte Geschichte um weitere 80 Minuten weitergesponnen. Dabei mischen sie Lokalkolorit und schräge Gangs unter, auch ein bisschen Tiefgang fehle nicht, so der Veranstalter.

Schauspiel, Reiterspiel, Musik, Gesang und Tanz werden kombiniert mit Videoaufnahmen, die die reitenden Kontrahenten in den Wäldern entlang der Rotach in Aktionen zeigen, die in der Reithalle nicht darstellbar sind. Nebel- und Lichteffekte sorgen für Gänsehaut, lassen aber die Pferde unbeirrt cool ihre Bahnen ziehen: Damit geben sie eine erstaunliche Gelassenheitsprobe. 50 Darsteller und 40 Pferde präsentieren sich unter Leitung von Reiterhofchef Stefan Wintermantel bei zwei Vorstellungen auf dem Reiterhof.

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