Aufführungen, Blasmusik und gute Laune

Lesedauer: 4 Min
Renate Habermaas

Bei strahlend schönem Wetter hat das Ailinger Dorffest am Wochenende viele Besucher in die Mitte Ailingens gelockt. Das Traditionsfest fand zum 39. Mal statt und ist aus dem Veranstaltungskalender des Ortsteils nicht mehr wegzudenken. Ortsvorsteher Georg Schellinger lud Ailinger und Gäste aus nah und fern zu einem geselligen Hock ein.

„Es wird vieles geboten an diesem Drei-Tages-Event in der Mitte von Ailingen“, sagte Schellinger bei der Eröffnung des Festes und versprach nicht zu viel. Dank des Engagements der örtlichen Vereine und vieler ehrenamtlicher Helfer konnte dieses Jahr wieder ein buntes Programm auf die Beine gestellt werden. Während die Dorfkapelle Goppertsweiler beim musikalischen Auftakt die Besucher mit dem Potpourri „Sonniger Süden“ auf den Sommer einstellte, gelang Schellinger der Fassanstich mühelos. Kein Wunder, wurde er doch von Bürgermeister Stefan Köhler, dem Landtagsabgeordneten Klaus Hoher (FDP) und Laura Bolz vom Musikverein unterstützt.

Jede Menge Besucher machten am Sonntagmorgen das eine oder andere Schnäppchen beim Schülerflohmarkt und ließen sich kulinarisch vom vielfältigen Angebot verwöhnen. Ob rote Wurst, Schnitzel oder lieber nur ein Lachsbrötchen – es blieben keine Wünsche offen. Im Festzelt stand einem geselligen Beisammensein, bei dem der Musikverein Ailingen mit seinem musikalischen Programm gefüllt mit Märschen, Polka und Walzer Stimmung machte, nichts entgegen. Auf dem Gelände um das Zelt herum luden andere Essens- und Getränkestände zum Verweilen. Der Stand am Ailinger Backhäusle bot alkoholfreie Cocktails an, während nebenan die kleinen Festbesucher beim Kinderschminken auf ihre Kosten kamen und in Prinzessinnen verwandelt wurden. Am Stand des Taekwondo-Vereins gab es Gelegenheit, sich mal auszutoben und die Schlagkraft im Fuß zu testen. Eine Aufführung nach der anderen unterhielt die Gäste, die gespannt zusahen, als die Sportler des Turnvereins unter der Leitung von Thomas Traub ihre Saltos und Flickflacks schlugen.

Nicht fehlen durfte die Torwand der Abteilung Fußball. „Die Torwand kommt immer gut an“, sagte Bambini-Trainer Martin Michel. „Man hat drei Versuche ins untere Loch, drei Versuche oben, wie im Sportstudio“, fügte er hinzu. Die Schlange der anstehenden Kandidaten, die auf ein Tor bei der Torwand hofften, wollte nicht abreißen. Freunde aus Ailingen treffen, gemütlich zusammensitzen und Spaß haben – all das stand am Wochenende im Mittelpunkt. Bis zum Montag wurde gefeiert, um mit dem Feierabendhock einen gelungenen Festausklang zu bieten für dieses Fest, das erneut den guten Zusammenhalt im Teilort unterstrich.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen