Bildergalerie: So war der Rosenmontagsumzug in Westerheim

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Rosenmontagsumzug mit Blick auf drei große Jubiläen

Hexen und Geister von überall her feiern in Westerheim bei der IGF heiter-fröhlich die Fasnet. Unsere Fotos vom bunten Treiben am Rosenmontag.

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Just als sich der farbenprächtige Rosenmontagsumzug in Westerheim in Bewegung setzte, strahlte die Sonne und es wurde wärmer. Der Wind hatte sich gelegt und die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) hatte ideale Voraussetzungen für einen schönen Festtag im Flegga mit vielen gut gelaunten und fröhlichen Menschen von überall her.

Es war wieder ein Bandwurm der Spitzenklasse mit vielen Festwagen und originellen Ideen, der sich entlang der Wiesensteiger Straße und Laichinger Straße in Richtung Albhalle schlängelte. Die unterschiedlichsten Masken und Larven konnten die Tausende Besucher am Straßenrand bestaunen und immer wieder kräftig mit in die Schlachtrufe einstimmen.

Jubel, Trubel und Heiterkeit waren angesagt. Auf drei große Jubiläen in der Narrenhochburg Westerheim machten drei Vereine in dem bunten Zug schon mal aufmerksam: Die in Kostümen aus ihrem Gründungsjahr 1770 aufmarschierenden Musikanten warben schon mal für ihr Jubiläumsfest und das Kreismusikfest im Juli.

Die Fußballer des SV Westerheim fuhren mit einem riesigen von Arno Volles federführend gestalteten Festwagen in den Farben Rot und Schwarz vor und luden zu ihrem 90. Geburtstag im Mai ein. Und Schultes Hartmut Walz auf dem Festwagen vermeldete gut gelaunt das 100-Jährige des Chors im nächsten Jahr, als die Hudelwisch-Weiber des Vereins mit ihren Putzlappen wedelten.Hexen, Weibla, Waldgeister, Lümmel, Bären, Teufelchen und Pudel nebst dem Gestiefelten Kater aus Biberberg waren los und trugen zum närrische Treiben in Westerheim bei.

Angeführt haben den traditionellen Rosenmontagsumzug Oma und Opa, zwei Urfiguren der IGF, gefolgt von den Stelzen und den jungen Gardemädchen. Vorne im Zug liefen ferner die Kindergartenkinder als Musikanten mit nachhaltigen Instrumenten und die Grundschüler als „Space Cowboys“ mit glänzendem Umhang. Die IGFler eröffneten den Zug, sie beendeten ihn auch mit ihren Schrezen, den Schalmeien und dem Hellstera-Male.

Mitten im Zug drehte sich das IGF-Hexenrad und fuhr der IGF-Hexenwagen vor. Viele Westerheimer Gruppen und Vereine waren in dem Bandwurm ausfindig zu machen, so etwa die Peitschenknaller des Albvereins, die Höhlenbären, die Feuerwehr mit Spielmannszug, Löschzug und Florenteenis, der Club 58/59, der „Wilda Sella“, der Rekrutenjahrgang 98/99 als Biker und der von 99/00 als Piraten aus der Karibik – jeweils hoch auf dem Wagen.

Fröhlich hüpften die Reiter vor ihrem Saloon, andere darunter zu „Hop-Hop-Galopp“. Die Knutsch-Gugga und die Kesselhexa fehlten nicht, auch nicht das Wanga-Weible des Tennisclubs.Zum farbenprächtigen Bild trugen zudem einige der Masken von der 62. Maskenprämierung der Musikkapelle bei, so die fidelen „Fleggaflitzer“, die Maschger-Art-Gruppe, die Kobolde und die Sieger Manfred und Bianca Saur mit schönen Baumstämmen.

Immer wieder gab es Pyramiden zu bewundern oder Peitschenknaller in Aktion zu sehen und immer wieder wurden meist Mädchen gern oder weniger gern das Opfer von Hexenüberfällen. Das ausgelassene Geschehen auf der Straße kommentierten vor allem drei Gruppen: Elisa Fischer mit Gina Diepold aus Nasgenstadt, Sonja Büdinger und Daniel Mayer sowie Selma Rehm und Monika Baumeister.

Zwischendurch griffen auch Schultes Walz und ADR-Boss Erich Schmutz aus Dornstadt zum Mikro, der meinte zu dem tollen Festzug, den er erlebte: „Westerheim ist sau geil.“ Unter den Narrengruppen waren aus der Region etwa die Hinterhau-Geister aus Heroldstatt, die Pfingstlümmel aus Hohenstadt, die Blaubergweibla aus Blaubeuren oder die Steraberg-Huzzla aus Böttingen ausfindig zu machen. Zudem waren wieder die fahrenden Schotten unterwegs.

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