Zehn Kinder aus Westerheim feiern ihre Erstkommunion

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Schwäbische Zeitung

Unter dem Motto „Jesus, wo wohnst du?“ ist die Erstkommunionfeier am Sonntag in der Westerheimer Christkönigskirche gestanden. Unter dieses Thema stellte Pfarrer Karl Enderle auch seine Festpredigt, der zusammen mit Gemeindereferentin Rita Fleck und Ministranten die zehn Kommunionkinder von der Marienburg in die Christkönigskirche begleitete – und das bei herrlichem Sonnenschein.

Zehn Kommunionkinder durften am Sonntag in Westerheim erstmals an den Tisch des Herrn schreiten und den Leib Christi empfangen. In der voll besetzten Christkönigskirche feierten sie zusammen mit Pfarrer Karl Enderle und vielen Gläubigen das Fest ihrer Erstkommunion. Sechs Mädchen und vier Jungen durften dort erstmals zum Tisch des Herrn schreiten. Die sechs Kommunionkinder aus Westerheim waren Heinrich Beckmann, Lauri Diener, Johannes Gaus, Livia Gnann, Desiree Ingoglia, Marla Kneer, Nico Mutschler, Saskia Ramminger, Inka Stehle und Sophie Walter.

Zu feierlicher Orgelmusik zogen die Kinder in ihren weißen Kleidern und schönen Anzügen in die Christkönigskirche ein, vorbei am Schild mit den Jesu-Worten „Lass die Kinder zu mir kommen“, das über der Eingangstür hing. Mit dem Lied „Das ist der Tag, den Gott gemacht“ begann der feierliche Gottesdienst, bei dem die Band „Spotlight“ um Markus Kneer einen festlichen Akzent setzte. Nach dem liturgischen Gruß erinnerte Pfarrer Karl Enderle an das Taufgedächtnis zum Lied „Fest soll mein Taufbund stehen“, ehe er die schönen Kommunionkerzen der Kinder an der Osterkerze entzündete.

In seiner Festpredigt ließ Pfarrer Enderle die Kommunionkinder wissen, dass Jesus Christus in Form der Hostie im Tabernakel in der Kirche wohne und dass er nun in ihre Herzen eintrete und er dort eine zweite Wohnung finde. In allen Herzen der Menschen sei Gott zu Hause, führte er aus. Die Kinder dürften sich freuen und glücklich schätzen, mit Jesus Christus einen Freund und treuen Wegbegleiter weltweit zu haben. Durch die heilige Kommunion würden die Kinder eine wertvolle Schatzkiste finden, die von nun an ganz weit offenstehe. „Das große Du Gottes wohnt durch Jesus in deinem Herzen“, sagte er an die Adresse der Kinder. „Jesus will da wohnen, wo wir uns am meisten aufhalten, wo wir uns wohlfühlen, wo es uns gut geht: zu Hause“, unterstrich der Seelsorger.

Kommunionkinder, Geschwister, Eltern, Paten und Großeltern trugen die Fürbitten vor. Und in der Fürbitte der Paten hieß es: „Als Taufpaten begleiten wir diese Kinder auf ihrer Lebensfahrt. Erfülle alle Christen mit Dankbarkeit und Freude zu ihrer Berufung, zur Hausgemeinschaft Jesu zu gehören. Stärke in ihnen die Gewissheit, dass du bei ihnen wohnst.“ Die Kommunionkinder durften zur Gabenbereitung in einer kleinen Prozession die Hostienschale, Kelch, Kännchen mit Wein und Wasser sowie eine Kerze und ein Kreuz zum Altar tragen. Mit einem Dankgebet sowie dem Lied zur Danksagung „Wo ich stehe, bist du“ endete die Messfeier“.

Seit Wochen haben die zehn Kommunionkinder aus Westerheim auf ihr großes Fest vorbereitet – meist in einem Blockunterricht. Zur Vorbereitung gehörten gemeinsame Aktionen, eine heilige Beichte sowie das Herstellen der Kommunionkerzen mit den Eltern, bei dem Silke Menzen aus Westerheim wertvolle Tipps gab.

Am kommenden Wochenende sind die 33 Kommunionkinder der katholischen Kirchengemeinde Laichingen an der Reihe, und zwar in der Kirche Maria Königin an zwei Tagen jeweils um 10 Uhr: Am Samstag, 14. April, feiern 14 Kinder aus Feldstetten, Merklingen und Nellingen ihre Erstkommunion und am Samstag, 15. April, dürfen 19 Jungen und Mädchen aus Laichingen erstmals zum Abendmahl.

Die acht Kommunionkinder aus Heroldstatt haben ihr Fest am Sonntag, 22. April, um 10 Uhr in der Kirche Mutter Maria in Ennabeuren. Den Abschluss bei den Erstkommunionfeiern in der Seelsorgeeinheit Laichinger Alb findet am Sonntag, 29. April, um 10.30 Uhr in der Laurentiuskirche in Berghülen mit sieben Kindern statt. Alle Feiern stehen unter dem Thema „Jesus, wo wohnst Du?“, federführend begleitet Gemeindereferentin und Marienschwester Rita Fleck die Kinder hin zu ihrer Erstkommunion.

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