Walz hat viele Projekte im Visier

Lesedauer: 4 Min

In seiner Haushaltsrede in der jüngsten Sitzung des Westerheimer Gemeinderats ist Bürgermeister Hartmut Walz auch auf die Vorhaben von 2020 an und damit auf das Investitionsprogramm der kommenden Jahre eingegangen. Ausbau des Regenüberlaufbeckens an der Feldstetter Straße, die Modernisierung des Rathauses, die Sanierung der Aussegnungshalle und auch die technische Ertüchtigung des Albbads seien große Aufgaben und Herausforderungen der Zukunft. „Es liegt genügend Arbeit vor uns, das ist auch gut so“, erklärte Walz.

Regenüberlaufbecken muss ertüchtigt werden

Da die Betriebserlaubnis für das Regenüberlaufbecken an der Feldstetter Straße bis 2022 befristet sei und mit einem Retentionsbodenfilter nachgerüstet werden müsse, seien bis 2021 Mittel von 2,1 Millionen Euro eingesetzt. Der noch nachzurüstende Retentionsbodenfilter verschlinge um die 1,5 Millionen Euro, meinte der Bürgermeister. Der Ausbau der Feldstetter Straße, dritter Bauabschnitt, sei im Jahr 2020 geplant und bis dahin sollten die Planungen abgeschlossen und die Vereinbarungen mit dem Straßenbaulastträger erledigt sein. Noch ein weiteres Straßenprojekt soll angepackt werden: Für den Neubau der Linksabbiegespur in der Hohenstadter Straße zum Bereich Ried Nord-Ost sind 260 000 Euro eingesetzt.

Umbau des Rathauses

Dank der Aufnahme in das Landessanierungsprogramm im Frühjahr 2017 könne die Gemeinde auf Fördergelder bis 2022 von 1,5 Millionen Euro und nach 2022 von weiteren 1,9 Millionen Euro zurückgreifen, legte Walz dar und meinte: „Wir sollten alle Anstrengungen unternehmen, das Rathaus in den Jahren 2022 und 2023 zu ertüchtigen oder zu erneuern.“ Ebenso sollen bis 2020 rund 240 000 Euro für den Abschluss von privaten Modernisierungs- und Abbruchsverträgen im Sanierungsgebiet ausgegeben werden.

Auch das Thema Aussegnungshalle im Friedhof möchte der Westerheimer Bürgermeister weiter voranzubringen: Deshalb seien in den Jahren 2021 und 2022 jeweils 100 000 im Investitionsprogramm eingesetzt. Mit insgesamt 600 000 Euro sei bei dieser Sanierung und Renovierung zu rechnen.

Albbad technisch aufrüsten

Auch das Albbad findet sich in der Investitionsplanung: Ein Betrag über 400 000 Euro ist für technische Arbeiten und Sanierungsmaßnahmen im Jahr 2022 eingestellt, wobei die Gemeinde mit Zuschüssen von 100 000 Euro rechnet. „Dabei geht es uns weniger um die Schönheit und Gestaltung des Albbads, sondern um die technischen Komponenten“, erläuterte Walz.

Im Rahmen des Neuordnungskonzepts habe sich der Gemeinderat im Dezember 2017 bereits mit einer möglichen Neugestaltung der Schulstraße, Steigle, Hohenstadter Straße und Lange Gasse und Krautgasse befasst. Dieses Thema sei zunächst zurückgestellt. Mit einem Aufstockungsantrag beim Land Baden- Württemberg könne es wieder auf den Tisch kommen, so Walz in seiner Haushaltsrede zum Investitionsprogramm. „Klar ist uns allen, dass die Pflichtaufgaben absolute Priorität haben müssen“, unterstrich der Schultes abschließend.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen