Waldarbeiter ohne Helm von Ast getroffen – Mann stirbt im Krankenhaus

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Schwäbische Zeitung

Nach einem Unfall am Dienstagnachmittag bei Forstarbeiten in einem Waldstück zwischen Wiesensteig und dem Reußenstein (Landkreis Göppingen) ist ein 80 Jahre alter Mann im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen erlegen. Wie die Polizei am Mittwochmorgen mitteilt, trug der Mann zum Zeitpunkt des Unfalls keinen Helm.

Der 80-Jährige wollte nach Angaben der Polizei zusammen mit einem 66-Jährigen eine rund 30 Meter hohe Buche fällen. Der teilweise morsche Baum stand in der Nähe des Filsursprunges. Der Baum fiel gegen eine andere Buche, sodass die Krone abbrach. Ein Ast davon traf den Senior am Kopf.

Wanderer rufen Rettungsdienst

Wanderer verständigten den Rettungsdienst. Auch Einsatzkräfte der Bergwachten des Kreises wurden zu dem Einsatz im Bereich der ehemaligen Papiermühle gerufen. Sie retteten den Mann. 

Vom Notarzt erstversorgt und für den Transport in der Bergwacht-Gebirgstrage gelagert, sei der Verletzte abtransportiert worden bis zum auf dem Waldweg wartenden Rettungswagen. Dieser brachte den Verletzten zu einem Rettungshubschrauber, der auf dem Parkplatz des Reußensteins landete. Von dort wurde der 80-Jährige in ein Krankenhaus geflogen, wo er in den Abendstunden starb. 

Zweiter Einsatz: Radfahrer stürzt

Für die Bergwacht war damit die Arbeit an diesem Dienstag aber noch nicht beendet. Es kam noch zu einem zweiten Einsatz. Bergretter der Bergwacht Geislingen-Wiesensteig halfen einem Radfahrer, der in Mühlhausen stürzte und ebenfalls mit einem Rettungshelikopter in eine Klinik gebracht werden musste.

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