Viele Verwechslungen Westerheimer Theater

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„Proben, proben und nochmals proben“ hieß in den vergangenen Wochen das Motto bei der Theatergruppe der Chorgemeinschaft Eintracht Westerheim. Unter der Regie von Karl „Charly“ studierte die elfköpfige Gruppe das lustige Stück „Drei Weiber und ein Gockel“ von Erich Koch ein.

Aufführungen in der Westerheimer Albhalle sind am heutigen Samstag, 12. Januar, um 14 Uhr (Generalprobe) und um 20 Uhr mit einer reichhaltigen Tombola sowie am morgigen Sonntag, 13. Januar, um 14.30 Uhr. Kaffee und eine große Auswahl an Kuchen werden am Sonntag von 13.30 Uhr an serviert.

„Wir haben in diesem Jahr einen überaus turbulenten und an Verwechslungskomik kaum zu überbietenden Schwank von Erich Koch ausgewählt“, erklärt Karl Wiedmann und fiebert den ersten Aufführungen am heutigen Nachmittag und Abend entgegen. „Die Laienspieler sind gut in Fahrt und in höchster Aufregung, da dieses Stück ein Lachschlager wird“, meint Karl Wiedmann.

Zum Inhalt des Schwanks „Drei Weiber und ein Gockel“: Oma Frieda (Elisabeth Walter) verzweifelt noch an ihren männerfeindlichen Enkelinnen Irma und Lena (Eileen Bauer und Anja Mayer), die nichts von einem gepflegten Äußeren halten und sich die Männer durch einen gesunden Stallgeruch vom Leib halten. Doch als die zwei strammen Burschen Ingo und Tom (Florian Sohn und Markus Kässer) auf die Damen zufällig treffen, sind alle guten Vorsätze über Bord geworfen. Aber wie versteckt man die Männer vor Oma Frieda, die sich schon genug Gedanken machen muss über ihren Eier ausbrütenden Knecht Anton (Thomas Rehm) und ihre Männer suchende Nachbarin Gunda (Michaela Herr)? Diese hat noch eine Rechnung offen mit dem Viehhändler Kuno (Karl Wiedmann). Doch der hat nur eins im Kopf: Wie bringt er seine jungfräuliche Tochter Anni (Ronja Baumeister) an den Mann?

Da zwingt ein heftiges Gewitter die Schicksalsgemeinschaft dazu, die Nacht unter einem Dach zu verbringen. „Dass bei den aufgedrehten Nachtgewand-Szenen auch ein Hauch Erotik durchscheint, ist wohl jedem sonnenklar“, meint Regisseur Wiedmann.

Bei den Proben, die auf Hochtouren liefen, sei der Spaß für die Darsteller nicht zu kurz gekommen, verrät Charly Wiedmann. Neue Spieler konnten mit Eileen Bauer und Florian Sohn gewonnen werden und eine „alte“ Spielerin, die einige Jahre ausgesetzt hatte, konnte mit Anja Mayer wieder aktiviert werden.

Man darf gespannt sein, was da an diesem Wochenende auf der Bühne der Albhalle abgeht. Die Zuschauer sollten sich diesen Schwank auf keinen Fall entgehen lassen, unterstreichen die Mitwirkenden in dem Schwank.

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