Verkaufsoffener Sonntag in Westerheim mit buntem Programm im Haus für Kinder

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Unter dem Motto „Außen rot und innen bunt“ hat sich das Haus für Kinder am Sonntag in Westerheim präsentiert und ihre Türen für die Öffentlichkeit geöffnet. Der „Tag der offenen Tür“ bildete einen Schwerpunkt beim verkaufsoffenen Sonntag in Westerheim. Die vielen interessierten Besucher konnten sich ein Bild davon machen, wie vielfältig die Angebote im Haus für Kinder sind. Die Erzieherinnen gaben gerne Einblick in ihre pädagogische Arbeit, zu der seit Jahren regelmäßige Bauernhofbesuche bei Landwirt Ingo Hiller gehören.

Führungen durch das Haus

„Wir sind Teil der Gemeinde und damit auch Teil des Gewerbes“, erläutert Kindergartenleiterin Kerstin Staub. Das Haus für Kinder sei ein offenes Haus und Gäste seien willkommen. Mit ein Grund für den „Tag der offenen Tür“ sei der Abschluss der Sanierungs- und Renovierungsarbeiten im Zuge des Wasserschadens gewesen, ergänzt Kerstin Staub. Das Haus stehe wieder wie neu da, alles sei wieder tipptopp hergerichtet.

Davon konnten sich die vielen Besucher ein Bild machen, die am Sonntagnachmittag durch das Gebäude schlenderten und die einzelnen Räume anschauten, aber auch die Vorführungen der Kinder und Erzieherinnen verfolgten. Sie konnten sich davon überzeugen, dass im Haus für Kinder eine sehr familiäre Atmosphäre herrscht und die aktuell 60 Jungen und Mädchen bestens betreut und geschult werden. Insgesamt 20 Kräfte von den Erzieherinnen über das Küchenpersonal bis zum Hausmeister kümmern sich um das Wohl der Kleinen.

Kinderschminken und Tipps

Vielfältig war auch das Rahmenprogramm zum „Tag der offenen Tür“ mit einer Bilderdokumentation zu den vergangenen acht Jahren bis hin zum Wasserschaden und den Renovierungsarbeiten. Airbrush und Kinderschminken war durch mehrere Mitarbeiter des ASB gegeben, die auch gerne Tipps zur Ersten Hilfeleistung erteilten. Voller Stolz präsentierten sich dann die schön geschminkten und bemalten Kinder ihren Eltern oder Großeltern.

Sehr gut gefüllt war der „Theatersaal“, als die Erzieherinnen Katrin Martin, Tanja Leicht, Lea Strohm und Brigitta Eitz-Buck drei Mal das Theaterstück „Der Hasenfranz“ von Ursel Scheffler und Iskender Gider aufführten. In dem heiteren Stück wird erzählt wie der Hasenfranz Osterhase wurde, von seinem Abenteuer beim Ostereierverstecken in der Stadt und von dem Tag, als er die Eierräuber fing. Sehr zur Freude der vielen Besucher sangen, trommelten, stampften und klatschten die zehn Kinder von der musikalischen Früherziehung des VBW von Agnes Ascher und brachten Orff-Instrumente zum Einsatz. In einem Raum durften die Kleinen fleißig kneten und ihr Können bei Schüttübungen mit Linsen und Bohnen zeigen.

Kaffee und Kuchen serviert

Eltern hatten fleißig leckere Kuchen gebacken, die der Elternbeirat zu Kaffee und anderen Getränken gerne servierte. Die Besucher konnten an Tischen Platz nehmen und miteinander plaudern und sich austauschen oder auf die Erzieherinnen in ihren knallroten T-Shirts mit Herz zugehen und das Gespräch suchen.

Dabei stellten sie gerne ihre Angebote und Vorhaben vor und ließen wissen, dass sie sich bei den Nachhaltigkeitstagen des Landes vom 7. bis 10. Juni beteiligen und dafür würzigen Thymian und feurige Kapuzinerkresse ausbringen. Ferner erfuhren die Gäste, dass im Haus für Kinder eine Sprachförderung eingerichtet ist und Jacqueline Ehrhardt und Simone Kneer dafür zwei Mal in der Woche vorbeischauen, um mit Kindern gezielt die Aussprache zu üben.

Musikkapelle Westerheim spielt auf

Ein weiterer beliebter Treffpunkt bei dem verkaufsoffenen Sonntag in Westerheim bildete das Areal von Richard Rehm im Runs, der nicht nur große Traktoren und landwirtschaftliche Maschinen ausgestellt hatte. In seiner Halle spielte ein Ensemble der Musikkapelle Westerheim unter dem Dirigat von Uli Allgaier flott auf und Musiker servierten Weißwürste oder Rote und schenkten Bier aus. Doch auch Kaffee und Kuchen und andere Getränke waren zu haben. An den Tischen vor und in der Halle nahmen besonders zum Frühschoppen und am Sonntagnachmittag viele Besucher Platz und lauschten den schönen Klängen der Musiker.

Mit Angeboten und Aktionen lockten einige Händler der Gemeinde, so etwa das Reisebüro Kondor Tours, die Wäschefabrik Kneer, Mustang-Fabrikverkauf, Walter Schuhe Mode Sport oder Farben Priel. Inhaber Hans-Peter Priel machte deutlich, um was es bei dem verkaufsoffenen Sonntag geht: „Weniger der Verkauf, mehr das Gespräch mit Kunden und interessierten Leuten steht im Vordergrund. Wir wollen den Besuchern mehr Zeit schenken, die wir sonst oft nicht haben.“

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