SV Westerheim schafft die Sensation

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Großer Jubel bei den B-Junioren des SV Westerheim: In der kommenden Saison dürfen sie in der Verbandsstaffel kicken.
Großer Jubel bei den B-Junioren des SV Westerheim: In der kommenden Saison dürfen sie in der Verbandsstaffel kicken. (Foto: Privat)
Fabian Dörflinger

Das werden lange Auswärtsfahrten: In der Saison 2017/2018 spielten in der Verbandsstaffel Süd insgesamt 15 Mannschaften. Meister wurde der FV Ravensburg. Tabellenletzter wurde der SV Weingarten. Doch auch die anderen Teams lassen darauf schließen: Das werden für die Westerheimer Nachwuchskicker lange Sonntage zu den Auswärtsspielen.

Laut Google Maps am weitesten entfernt liegt der VfB Friedrichshafen mit 130 Kilometern – einfacher Weg –, gefolgt vom VfB Bösingen (115). Die kürzesten Strecken, sind auch nicht wirklich kurz: VfL Pfullingen (43), SSV Reutlingen 1905 Fußball (42), TSV Neu-Ulm (42) und SSV Ulm 1846 Fußball II (40). (krom)

Die B-Junioren des SV Westerheim haben am Sonntag Geschichte geschrieben: Mit einem 2:1-Erfolg gegen die SGM Deilingen haben die Westerheimer Nachwuchs-Kicker den Aufstieg in die Verbandsstaffel Süd geschafft. Mehr als 300 Zuschauer feierten mit der Mannschaft den bisher größten Erfolg der Westerheimer Jugendabteilung.

Bezirksmeister, Bezirkspokalsieger und jetzt der Aufstieg in die Fußball-Verbandsliga: Die B-Junioren des SV Westerheim rund um das Trainergespann Jens Füller und Richard Tritschler haben eine nahezu perfekte Saison hinter sich gebracht: Mit einem 2:1-Erfolg im Rückspiel gegen die SGM Deilingen am Sonntag krönte der SVW die Spielzeit 2017/2018. „Man kann es als historischen Moment sehen. Außer dem TSV Blaubeuren war noch keine Jugendmannschaft von der Laichinger Alb in der Verbandsstaffel. Die Jungs haben eine super Saison hingelegt“, sagt Co-Trainer Richard Tritschler.

Vor mehr als 300 Zuschauern konnte der SVW am Sonntag den 1:0-Sieg aus dem Hinspiel gegen Deilingen verteidigen. Allen voran Doppeltorschütze Hannes Walter war am Sonntag Garant für den Erfolg. „Die Deilinger haben uns alles abverlangt. Aber in der Summe haben wir verdient gewonnen. Wir hatten die deutlich besseren Chancen“, sagt Tritschler. Allen voran in der zweiten Halbzeit war der SVW dem Gast überlegen und machte hier den Deckel auf den Heimsieg zu. „Die Begeisterung war vor und vor allem nach dem Spiel natürlich riesig. Das Umfeld hat gepasst und die 300 Zuschauer würde man sich bei den Aktiven natürlich auch mal wünschen“, fügt Tritschler hinzu: „Die Mannschaft hat in der ganzen Saison nicht ein einziges Spiel verloren. Das sagt schon alles.“

Einige Spieler in die A-Jugend

Da aber nach auch gleichzeitig wieder vor der Saison ist, steht der SVW jetzt schon in den Planungen für die kommende Runde. „Es ist die Natur der Sache, dass einige Spieler jetzt in die A-Jugend kommen, was für die A-Jugend natürlich auch super ist“, freut sich Tritschler. „Aber es stehen dann immer noch 20 B-Jugendliche im Kader. An Quantität mangelt es bei uns sicherlich nicht“, sagt Tritschler. „Aber dennoch wissen wir, dass wir uns auch hier noch verbessern müssen. Wir halten deshalb Ausschau nach Talenten aus der Umgebung. Denn in der Verbandsstaffel ist die Qualität der Mannschaften eine ganz andere.“

Tritschler betont natürlich , dass das Augenmerk auf die einheimischen Spieler gelegt wird. Aber um konkurrenzfähig zu bleiben, müsse der SVW in der kommenden Saison wieder einiges auf die Beine stellen. „Wir wollen in der Verbandsstaffel kein Kanonenfutter sein und sagen, es war mal schön hier gespielt zu haben“, fordert Tritschler: „Unser Ziel ist es, auch dort längerfristig zu bestehen.“ Um dieses Ziel zu erreichen, hat der SVW jetzt noch genug Zeit, um die richtigen Weichen dafür zu stellen, ehe es dann heißt: Herzlich willkommen in der Fußball-Verbandsstaffel.

Das werden lange Auswärtsfahrten: In der Saison 2017/2018 spielten in der Verbandsstaffel Süd insgesamt 15 Mannschaften. Meister wurde der FV Ravensburg. Tabellenletzter wurde der SV Weingarten. Doch auch die anderen Teams lassen darauf schließen: Das werden für die Westerheimer Nachwuchskicker lange Sonntage zu den Auswärtsspielen.

Laut Google Maps am weitesten entfernt liegt der VfB Friedrichshafen mit 130 Kilometern – einfacher Weg –, gefolgt vom VfB Bösingen (115). Die kürzesten Strecken, sind auch nicht wirklich kurz: VfL Pfullingen (43), SSV Reutlingen 1905 Fußball (42), TSV Neu-Ulm (42) und SSV Ulm 1846 Fußball II (40). (krom)

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