Seilhüpferinnen des SVW trainieren emsig zuhause

Die Rope-Skipperinnen der Gruppe 2 im SV Westerheim. Sie üben zuhause und halten Kontakt zueinander.
Die Rope-Skipperinnen der Gruppe 2 im SV Westerheim. Sie üben zuhause und halten Kontakt zueinander. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung

Die Seilhüpferinnen der „Rope Skipping-Gruppe 2“ im SV Westerheim sind auch in Zeiten der Corona-Pandemie aktiv. Sie schwingen weiterhin fleißig das Seil und hüpfen, wenn auch nicht gemeinsam. Sie trotzen dem Virus und die Mädchen hoffen sehr, bald wieder ein gemeinsames Training abhalten zu können.

Die Trainerinnen Sophia Goller und Lena Walter von der Rope Skipping-Gruppe haben einen kurzen Bericht zu ihrer Situation verfasst und lassen wissen: „Leider können wir mit unseren Mädels derzeit kein reguläres Training abhalten, weshalb wir Alternativen entwickelt haben um auch weiterhin aktiv zu sein. Bereits im Dezember haben wir eine ,Advents-Challenge’ gemacht. Jeden Adventssonntag haben die Mädchen eine Aufgabe bekommen, die sie bewältigen mussten. Neben sportlichen Aktivitäten mit dem Seil waren auch Unternehmungen mit der Familie wie etwa ein gemeinsames Backen enthalten.“

Neue Schritte per Video

Und weiter lassen die beiden Trainerinnen wissen: „Aktuell trainieren wir zwar nicht als Gruppe und sehen uns nicht persönlich, allerdings kommt das Rope Skipping im Alltag der Mädels nicht zu kurz. Nahezu jede Woche bekommt die Gruppe einen neuen Schritt per Video samt Erklärung zugeschickt, diesen können sie dann eigenständig oder in Paaren nachmachen und uns Trainerinnen per Video wieder zurückschicken. Anschließend werden Korrekturen unsererseits vorgenommen, sodass sich jede Einzelne auch in dieser schwierigen Zeit weiterentwickeln und ihrem Hobby mit Spaß nachgehen kann.“

Die Trainerinnen Sophia Goller und Lena Walter hoffen, dass sich die Lage im Lande bald verbessert und das Coronavirus bald verschwindet. Sie sichern ihren Schützlingen zu: „Sobald die Phase des Abstandhaltens vorbei ist und wir uns anstatt virtuell wieder persönlich sehen und treffen können, bekommen die Rope-Skipperinnen unserer Gruppe eine Überraschung.“ Sie sprechen Mut und ein Durchhalten aus mit den Worten: „Wir lassen die Seile weiterhin schwingen! Bleibt gesund!“

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