Müll wird teurer: Abfallgebühren in Westerheim steigen

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 Der Gemeinderat verabschiedete die neue Abfallwirtschaftssatzung.
Der Gemeinderat verabschiedete die neue Abfallwirtschaftssatzung. (Foto: dpa / Frank Rumpenhorst)
ksc

Westerheim hat einer Erhöhung der Abfallgebühren für die Jahre 2020 bis 2022 zugestimmt. Der Gemeinderat verabschiedete die neue Abfallwirtschaftssatzung, die ab 1. Januar 2020 in Kraft tritt, mit großer Mehrheit, zwei Ratsmitglieder votierten dagegen.

Demnach steigen die Grundgebühren für Haushalte sowie die Behälterpreise für Gewerbebetriebe um 9 Prozent. Die Gewichtsgebühren erhöhen sich um 11,5 Prozent.

Zugleich werden auch die Abgaben auf dem Recyclinghof und für die Sperrmüllabfuhr steigen. Laut Fassung werden für Bau- und Sperrmüll künftig 0,47 Euro pro Kilogramm verlangt, die Annahme von Bauschutt wird 0,15 Euro kosten.

Die Grundgebühr für Haushalte werde, nach Angaben der Gemeinde Westerheim, – je nach Haushaltsgröße – um mindestens 2,70 und maximal 6,75 Euro erhöht, auch die Preise für Behälter stiegen: von 2,70 bis 49,51 Euro. Die Grundgebühr für Ferienhäuser erhöhe sich um 4,05 Euro.

Die Gemeindeverwaltung begründet die Anhebung der Preise mit der höheren Abgabe der Gemeinde für Kommunalmüll, die der Alb-Donau-Kreis fordert. Der Landkreis verlange nunmehr 165 Euro pro Tonne Abfall. Bislang seien es 137 Euro pro Tonne gewesen. Die Gebühren würden von 7,40 Euro pro Einwohner auf 9,40 Euro erhöht.

Ohne diese Erhöhung hätte die Gemeinde Westerheim die bisherigen Müllgebühren beibehalten. Im Übrigen werde der Alb-Donau-Kreis die Federführung beim Einsammeln und Befördern von Abfällen ab dem Jahr 2023 übernehmen.

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