Jeder schwärmt von seiner Höhle

Lesedauer: 4 Min

 Zum Abschluss das Gruppenbild mit (noch verbliebenen) zwölf Teilnehmern des Treffens.
Zum Abschluss das Gruppenbild mit (noch verbliebenen) zwölf Teilnehmern des Treffens. (Foto: HVW)
Schwäbische Zeitung

Der Höhlenverein Westerheim war Gastgeber eines Treffens von Schauhöhlenbetreibern der Schwäbischen Alb. Angereist waren 20 Teilnehmer. Stärkste Gruppe sei – „natürlich“ – der Höhlenverein Westerheim gewesen, so dieser in einer Mitteilung.

Aus Westerheim waren vier Teilnehmer dabei, die Gutenberger Höhlen und Ortsverwaltung hatten drei Teilnehmer geschickt, der Hohle Fels und der Aalener „Tiefer Stollen“ je zwei Vertreter. Die Laichinger Tiefenhöhle, die Olgahöhle, die Sontheimer Höhle und die Bärenhöhle wurden jeweils von Einzelpersonen repräsentiert. Das Organisationsteam des Geoparks Schwäbische Alb war zu dritt. Den Landesverband der Höhlen- und Karstforscher Baden-Württemberg vertrat dessen Vorstandsmitglied Gunter Pantel. Komplettiert wurde die Runde noch durch einen Teilnehmer des Naturschutzzentrums Schopfloch.

Nach einer kurzen Eröffnung der Tagung durch Diplom-Geologin Iris Bohnacker vom Geopark folgten die Grußworte des Höhlenvereins Westerheim durch Bernhard Walter. Ein Bericht von der Tagung GEOTOP 2018 und Vorüberlegungen zum Schauhöhlenführer-Seminar 2019 bildeten den Einstieg in die Fach-Vorträgen. Zu jeder Höhle gab es dann einen Kurzbericht über Neuentwicklungen und Trends der Saison 2018.

Strategien wurden diskutiert

Ausgiebig diskutiert worden seien dann Strategien „für künftige Herausforderungen und Lösungswege“ angesichts drängender Probleme. Es folgte: „das wohlverdiente Mittagessen auf der Sonnenterrasse.“

Walter gibt Sonderführung

Bernhard Walter unternahm im Anschluss eine Sonderführung durch die Schertelshöhle, bei der es schwerpunktmäßig um den LED-Einbau ging. Walter erläuterte die Hintergründe der nötigen Umstellung, die Planung und Arbeitsschritte. Der Westerheimer Höhlenverein teilt mit: „Vor allem die sorgfältige Kaschierung der Kabel beeindruckte unsere Gäste.“ Als Abschluss des offiziellen Teils wurde Aufstellung zum Gruppenfoto genommen, ehe mit Kaffee und Kuchen der informelle Teil Raum für individuelle Gespräche bot. Zum touristischen Angebot der Gemeinde Westerheim gab es noch einen Tisch mit Prospekten. Aktivitäten der Jugendgruppe und die Vermittlung von Informationen als Geopoint waren ebenfalls mit einem Infotisch thematisiert.

„Die gute Organisation und der angenehme Service im Rasthaus“ und auf der Sonnenterrasse seien „mehrfach gelobt“ worden, so der Verein. So richtig neidisch seien die meisten Gäste auf die so schöne Naturkulisse am Tagungsort gewesen. Fazit der Westerheimer: „So ein lauschiges Plätzchen hätten viele gern.“

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen