Immer wieder sind Spürnasen gefordert

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Tine Mehls mit jungen Detektiven bei einer Krimistunde in der Gemeindebücherei Westerheim.
Tine Mehls mit jungen Detektiven bei einer Krimistunde in der Gemeindebücherei Westerheim. (Foto: Steidle)
Schwäbische Zeitung

In der Regel einmal im Monat an einem Samstagvormittag treffen sich die Bücherei-Detektive von Westerheim in der Gemeindebücherei, um einen oder mehrere knifflige Fälle zu lösen. Literaturpädagogin Tine Mehls begleitet und unterstützt die Spürnasen bei der Suche nach dem Täter.

In der Regel liest sie den jungen Detektiven eine spannende Geschichte vor, in der geschickt Hinweise zum Tatmotiv oder Täter versteckt sind. Aufmerksam müssen die Kinder ihren Ausführungen folgen und gut kombinieren können. Meist müssen sie im Haus des Gastes auch auf Spurensuche gehen und bei einer Rallye versteckte Hinweise ausfindig machen, die Aufschluss geben. Rätsel und Codes sind zu knacken, Geheimschriften zu entziffern, Zeugenaussagen zu überprüfen oder Rätselbilder auszuwerten.

„Es macht nach wie vor Riesenspaß, die eifrigen Detektive anleiten und begleiten zu dürfen“, meint Tine Mehls. Die Jungen und Mädchen seien mit Feuer und Flamme bei der Sache, erzählt sie. Die Literaturpädagogin und Geschichtenerzählerin hat früher acht Jahre in Laichingen gelebt, heute wohnt sie in Deisenhausen bei Krumbach. Aber nach wie vor kommt sie immer wieder samstags in die Gemeindebücherei Westerheim, um ihre Krimistunde den eifrigen Jungdetektiven präsentieren zu dürfen.

Dies war auch am Samstag wieder der Fall, als allerdings weniger Spürnasen auftauchten – wohl wegen der Osterferien. Mehr als 30 eingetragene Detektive zählt die Gemeindebücherei Westerheim, die in einem Sammelpass Punkte sammeln können: für ihre Anwesenheit und für das Lösen von Fällen. Je mehr Punkte, desto höher die Stellung.

Als Spürnase steigt der Anfänger ein, der sich dann hocharbeiten kann zur Superspürnase und dann zum Detektivanwärter, Juniordetektiv, Spitzendetektiv, Ausnahmedetektiv, Büchereikommissar oder gar Büchereihauptkommissar. „Junge Spurnasen sind willkommen“, betont Mehls und freut sich über neue Gesichter bei der Krimistunde.

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