Ihre fürstlichen Hoheiten in Monaco gesehen

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 Die Teilnehmer der Kulturausfahrt der katholischen Kirchengemeinde Westerheim, die dieses Mal von von schneebedeckten Gipfeln i
Die Teilnehmer der Kulturausfahrt der katholischen Kirchengemeinde Westerheim, die dieses Mal von von schneebedeckten Gipfeln in der Schweiz in die ligurische Frühlingsregion von Italien und Frankreich führte. (Foto: pr)
Schwäbische Zeitung
Freude bei Ausflüglern aus Westerheim in der ligurische Frühlingsregion in Italien und Frankreich

Einmal mehr haben sich die Kulturfahrer, und dieses Jahr zum ersten Mal im Winter, aufgemacht, um die Schönheiten der Natur zu erkunden. Die Kulturfahrt 2019 führte von den schneebedeckten Gipfeln in die ligurische Frühlingsregion. Die Ausflügler erlebten herrliche Tage in der Schweiz, in Italien und in Frankreich. Die Kulturfahrt der katholischen Kirchengemeinde Westerheim hatte wie in den Jahren zuvor Martin Müller bestens organisiert. Er war ein hervorragender Reiseleiter.

Auf zum Bernina-Express

Der vollbesetzte Reisebus startete zu früher Morgenstunde in Westerheim Richtung Chur im Kanton Graubünden. Dort wurde der Bus in den Bernina-Express eingetauscht. Während die Ausflügler die Schönheit der Alpen genossen, fuhr der Bus nach Tirano. War der Himmel in Chur noch bedeckt, so öffnete er sich, je höher der Zug Richtung Bernina fuhr. Strahlend blauer Himmel und gleißender Sonnenschein begleiteten die Fahrt. Beeindruckend waren die vielen Kehren und Tunnel. Die Vorfreude der Reiseteilnehmer wurde nicht enttäuscht. Die Fahrt im Bernina-Express gilt als eine der schönsten, wenn nicht als die schönste Zugfahrt der Welt. Der Panoramawagen und das freundliche Personal sowie die Verpflegung machten diesen Tag zum Erlebnis.

Stopp in Genua

Nach einem Stopp auf dem höchsten Punkt der Route ging es Richtung Italien ins frühlingshafte Tirano. Dort wurden die Älbler bereits von ihrem Busfahrer mit heißem Kaffee empfangen. Vorbei am Comer See erreichten sie dann ihr Quartier für den ersten Tag. Am nächsten Tag ging die Fahrt weiter Richtung ligurische Küste. Genua, die alte Seefahrerstadt, war das Ziel. Kennt man Genua hauptsächlich als Anlaufpunkt für Kreuzfahrtschiffe, so wurden die Ausflügler bei der Besichtigung der Altstadt eines Besseren belehrt. In den engen Gassen spürten die Gäste von der Alb die italienische Seele.

In Monaco bei Fürst Albert

An der Küste ging es entlang zum Hotel, das direkt am Meer gelegen ist. Der Weg führte die Teilnehmer der Kulturfahrt am Sonntag über die Küstenautobahn nach Monaco. Ein Überblick über das Fürstentum beeindruckte die Reisenden. Bei einem Rundgang nutzten einige Westerheimer die Gelegenheit, die Spielbank von innen zu besichtigen. Ein Innenbesuch der Kathedrale war nicht möglich, da an diesem Tag das Kirchenpatrozinium gefeiert wurde. Die Kathedrale Notre-Dame-Immaculée ist die Hauptkirche des Fürstentums Monaco, Sitz des Erzbischofs von Monaco und Grabeskirche des Geschlechts der Grimaldi. Umso mehr freuten sich die Ausflügler, Fürst Albert mit seiner Frau Charlene persönlich zu sehen. Sie wohnten dem Gottesdienst bei und zeigten sich auch vom Balkon des Schlosses.

Besuch beim Zirkusfestival

Am Nachmittag stand der nächste Höhepunkt der Reise an, das Zirkusfestival von Monte Carlo. Begrüßt und eingestimmt wurden die Gäste von den Clowns. Sensationell und atemberaubend waren die Leistungen der Artisten und Tiere. Mancher fühlte sich in die Kindheit versetzt.

Der letzte Tag stand im Zeichen der Heimfahrt. Über die Seealpen, durch den Apennin, die Po-Ebene, vorbei an Mailand führte der Weg durch die Schweiz. Die Durchquerung der Via Mala-Schlucht auf der Landstraße stand zwar nicht auf dem Programm, umso mehr waren die Ausflügler von den Ausmaßen und den zu dieser Jahreszeit vorhandenen Eisgebilden überwältigt. Ein gemütliches Abschlussessen und ein Schneegestöber in Westerheim ließen diese Reise zu einem tollen Erlebnis werden.

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