IGF Westerheim wählt neuen Vorstand

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Vorstands- und Ausschussmitglieder der IGF nach den Wahlen bei der Jahresversammlung. Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerh
Vorstands- und Ausschussmitglieder der IGF nach den Wahlen bei der Jahresversammlung. Die Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim leiten Fabian Frank, Franziska Hohl, Elisa Fischer, Andrey Griegoriev und Tina Walter (vorne von links) sowie Maximilian H (Foto: IGF)

Wahlen und Bestätigungen haben Schwerpunkte der Jahresversammlung der Interessengemeinschaft Fasnet Westerheim (IGF) gebildet, die unlängst im Rössle stattgefunden hat. Traditionsgemäß startete und endete die Versammlung mit einem kräftigen und dreifachen „Stelza hoi“. Vorstandsmitglied Michael Hummel begrüßte die Mitglieder und Gäste und präsentierte seinen Geschäftsbericht. Er zog für die IGF ein insgesamt positives Fazit. Aktuell hat die IGF 339 Mitglieder, davon sind 183 aktiv in die Westerheimer Fasnet eingebunden.

Bei den von Bürgermeister Hartmut Walz geleiteten Wahlen gab es zwei Veränderungen: Vorstandmitglied und PR-Manager Steffen Schmid stellte sich nicht mehr zur Wahl, seinen Posten übernimmt für zwei Jahre Maximilian Hohl. Schriftführerin Verena Hiller kandidierte ebenfalls nicht mehr. Ihr Amt wird Franziska Hohl ausführen. Sie rückt in die Vorstandschaft auf. Bestätigt als Vorstandsmitglied wurde Andrey Griegoriev als Clubmanager.

Die Kassenprüfer bleiben Wilfried Wiedmann und Bernhard Schweizer. Dem IGF-Ausschuss gehören weiterhin Elisa Fischer, Tina Walter und Tim Lang an, sie wurden von der Versammlung in ihren Ämtern einstimmig bestätigt. Alexander Walter stellte sich als Ausschussmitglied nicht mehr zur Verfügung. Vorstand Hummel dankte den ausgeschiedenen Mitgliedern für ihr Engagement und ihren Einsatz. Den Neugewählten wünschte er Freude und gutes Gelingen bei ihren Aufgaben.

Rückblick auf die Fasnet

Schriftführerin Verena Hiller und Vorstand Michael Hummel blickten auf das Vereinsjahr und die Fasnetsaison zurück und dankten allen Mitgliedern und Helfern das Jahr über. Unter dem Motto „4 mal 11 Jahre – zu jung um alt zu sein“ stand im Jubiläumsjahr 2018 die Westerheimer Fasnet. Höhepunkte bei den Veranstaltungen im Jubiläumsjahr zum 44-jährigen Bestehen der IGF seien die gelungenen Bürgerbälle, der festliche Gottesdienst mit den Narren, eine schöne Kinderfasnet sowie ein farbenprächtiger Rosenmontagsumzug gewesen. Insgesamt war die IGF während der sehr kurzen Fasnet an 14 Auswärtsterminen vertreten. Die IGFler nahmen an acht Umzügen und fünf Brauchtumsabenden teil. Hummel erläuterte noch kurz die Veränderungen an der Fasnet mit dem neuen Sicherheitskonzept.

Die Schriftführerin berichtete von sechs Ausschusssitzungen, von zwei Sitzungen der Gruppenleiter, einer Klausurtagung und einem Treffen mit den Gastwirten zur Planung der Fasnet. Ferner erinnerte Verena Hiller an Geschehnisse und Ereignisse das Jahr über: so an den Kinderausflug nach Bad Urach, an die Nachtwanderung und das Maskenbasteln mit den Kindern im Rahmen des Sommerferienprogramms, an den Vereinsausflug nach Esslingen und Fellbach, das Oktoberfest im Festzelt sowie den Fasnetauftakt am 11. 11. auf dem Sellenberg.

„Immer mehr Ausgaben“

Vereinskassierer Andreas Weber legte in seinem Kassenbericht ordentliche Zahlen vor, denn die IGF konnte einen Gewinn einfahren. Doch Weber stellte klar: Der Trend gehe klar „in immer höhere Ausgaben und weniger Einnahmen.“ Investitionen seien vor allem in den Schuppen geflossen. Kassenprüfer Bernhard Schweizer bestätigte eine tadellose Kassenund Buchführung und dankte Andreas Weber für die sehr gute Arbeit, die er leiste. Er bedankte sich bei den Vorstandsmitgliedern für ihr klasse Engagement.

Es folgten die Berichte der Gruppenleiter zu den verschiedenen Gruppierungen innerhalb der IGF: Die Zahl der Gardemädchen wird zur nächsten Saison von 19 auf 18 sinken. Sie treffen sich zum Training mehrmals das Jahr über. Nichts Neues gab es von den Stelzenmännern. Die 20 Schrezen dürfen mit zwei Neuzugängen rechnen. Die Schalmeien zählen 22 Mitglieder, die Helmis um das Hellstera-Male 81. Die zehn IGF-Sänger um Klaus Ascher und Joachim „Jojo“ Maier haben ein neues Probelokal bei Jochen Walter gefunden. Beim Männer-Ballett Junior laufe alles wie gehabt. Zu erfahren war bei der Jahresversammlung noch, dass 44 Kinder bei der Maskenprämierung zum Thema „Im Schloss“ teilgenommen haben. Lob erhielten die „Mega-Oldies“ vom Männerballet für ihren Tanz bei den Bürgerbällen. Der Schuppenwart Jochen Walter ließ wissen, dass der neue Schuppen gerade voll ausgebaut werde und im Frühjahr fertiggestellt sei. Dann gehe es an das „Ausmisten“ der anderen Schuppen.

Lob für Westerheims Narren

Bürgermeister Hartmut Walz fand es toll, dass so viele engagierte Mitglieder bei der IGF mitwirken und die Westerheimer Fasnet aufrecht erhalten und bereichern. Die Fasnet 2018 sei sehr gut verlaufen und das neue Sicherheitskonzept habe sich bewährt, meinte Walz. Er lobte die Leistungen der einzelnen Gruppen im Verein und das gute Miteinander der Westerheimer Vereine gerade bei den Großveranstaltungen. Der Bürgermeister beantragte die Entlastung der Vorstandschaft, die dann einstimmig ausfiel.

Es galt bei der Versammlung noch die IGF-Gruppenleiter zu bestätigen, was durchweg einstimmig der Fall war. Die Stelzen leiten weiterhin Patrick Rehm und Julian Rehm, die Schrezen Lena Reif und Rainer Schäftner und die Hellsteramale Tim Lang und Martina Stehle. Der Tanzgarde steht Elisa Fischer vor und den Schalmeien Anja Tritschler und Heike Claß. Das Männerballet Junior führt Marc Rehm und das der Oldies Tim Lang. Die Kindergarde betreut Tina Walter. Schuppenwarte sind Jochen Walter und Wendelin Rauschmaier. Für die Kinderfasnet organisieren Manuela Kramer, Sandra Kneer, Anja Weber, Anja Lang und Daniela Kohlberger. Für die IGF-Sänger zeichnen sich Klaus Ascher und Joachim Mayer verantwortlich.

Eine Satzungsänderung bei der Ehrenordung wurde einstimmig vollzogen, bei der ein Passus eingefügt wird: So erhalten künftig Mitglieder die Ehrennadel in Silber mit goldenem Diamantschliff für eine für 44-jährige Mitgliedschaft gerechnet ab dem 14. Lebensjahr.

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