Unterwachingen regelt den Müll für das Jahr 2019

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Im Rathaus ging es um Wünsche zur Müllentsorgung.
Im Rathaus ging es um Wünsche zur Müllentsorgung. (Foto: SZ- Sommer)
Freie Mitarbeiterin

Bereits in einer vorangegangenen Sitzung hat der Gemeinderat von Unterwachingen entschieden, dass die Abfallwirtschaft auch nach dem Jahr 2021 im heimischen Rathaus in Eigenregie mit dem Entsorger geplant werden sollte. „Die kleinen Gemeinden wollen die Aufgabe behalten, während die Städte sie gerne abgeben wollen“, meinte Bürgermeister Hans Rieger zur SZ. Ob Unterwachingen sein eigenständiges Recht behalten darf, soll demnächst feststehen, weil der Kreistag anhand der Mehrheit entscheiden will. In der jetzigen Sitzung ging es um eine routinemäßige Anfrage der Firma Braig, ob es für das kommende Jahr 2019 beim Entsorgungsplan Wünsche und Änderungen gibt.

Im Großen und Ganzen wollen die Unterwachinger Räte das Angebot, wie gehabt, beibehalten. Der Restmüll wird wöchentlich abgeholt und die Jahresmarke ermöglicht auch das wöchentliche Hinausstellen des Restmülleimers. Weiterhin soll es Sperrmüllabholungen im Frühjahr und Herbst geben, eine Altholzabfuhr und eine Grüngutabholung kurz vor Allerheiligen. Seit 2011 ist die Blaue Papiertonne in Unterwachingen präsent. Anderes Recyclinggut wird im Gelben Sack abgeholt. Ausgediente Christbäume gehen im Funkenfeuer auf und bedürfen keiner amtlich beauftragten Abfuhr. Bürgermeister Hans Rieger möchte aber, dass die Altholzabfuhr in Unterwachingen einen Tag vor einer der Sperrmüllabfuhren stattfindet, um den Bewohnern den Aufwand etwas zu reduzieren. Dieses Anliegen gibt er an dem Entsorger weiter, der entscheiden muss.

280 Euro Finanzausschüttung

In der Gemeinderatssitzung teilte der Bürgermeister mit, dass die Gemeinde Unterwachingen vom Entsorger für Papier und Pappe eine Finanzausschüttung in Höhe von 280 Euro erhalten hat, die wieder in den Haushaltsbereich Abfallwirtschaft fließt. Rieger informierte außerdem, dass im Rathaus Heizpumpen ausgetauscht wurden. Die Kosten betragen etwa 500 Euro. Ein Zuschuss ist beantragt. Der Bürgermeister informierte, dass der Winterdienst zur Räumung von Orts- und Gemeindeverbindungsstraßen 52,58 Stunden im Einsatz war, was Kosten in Höhe von 3400 Euro verursachte. Etwa die Hälfte der Kosten fällt für die Ortsstraßen an und wird aus dem Gemeindehaushalt bezahlt, der Rest wird über die Verwaltungsgemeinschaft abgerechnet. Es wird kein Abmangelanteil für die Sozialstation Munderkingen im Geschäftsjahr 2017 fällig. Die Sozialstation habe positiv gewirtschaftet und bietet dabei 60 Menschen Arbeit und ermöglicht vielen Senioren, sich Essen liefern zu lassen. Es sei begrüßenswert, dass Senioren dadurch und auch durch die ambulante Pflege so lange wie möglich in ihren eigenen vier Wänden wohnen bleiben können, sagte Rieger.

735 Euro für die Kirchengemeinde

Die Kirchengemeinde übernimmt vom Abmangel des Kindergartens St. Maria in Munderkingen anteilig für Unterwachingen 735 Euro. Derzeit besuchen vier Unterwachinger Kinder die Einrichtung. Die Grundbuchakten werden künftig im baden-württembergischen Grundbuchzentralarchiv in Kornwestheim untergebracht. Der dortige Lesesaal wird ab Oktober zugänglich sein. Mit der Grundbuchamtsreform zum Ende des Jahres 2017 wurden 662 dezentrale Grundbuchämter im Land aufgehoben, um diese an 13 Standorten zu konzentrieren. Zu Terminen in der Halle teilte der Bürgermeister mit, dass am 21. Oktober ein Ministrantenturnier der Seelsorgeeinheit Donau-Winkel stattfindet. Diese Veranstaltung wird von den Emerkinger Ministranten ausgerichtet.

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