Traktoren beschädigen Rohre: Wasser schießt jetzt bei Starkregen ins Dorf

Lesedauer: 3 Min
Es muss was getan werden an dieser Stelle.
Es muss was getan werden an dieser Stelle. (Foto: SZ- hog)
Schwäbische Zeitung

Bei regnerischem Wetter besichtigte der Gemeinderat im Rahmen seiner Sitzung am Mittwoch einen Wassergraben beim Wachinger Wald / Pfeifer’s Buckel.

Da die Abflussrohre im Graben neben dem asphaltierten Weg komplett verstopft sind und sich am Eingang des Rohres eine größere Menge Erde im Graben und auf der Straße befindet, schießt bei stärkerem Regen das von oberhalb der Gemeinde herabkommende Wasser über die Straße in Richtung Dorf. Der Gemeinderat befasste sich mit Vorschlägen zur Lösung des Problems.

Bereits vor Wintereinbruch wurde festgestellt, dass kein Wasser mehr über die im Graben sich befindlichen Rohre abfließen kann. Ein Bagger wurde eingesetzt. Das führte jedoch nicht zum Erfolg, dass der Abfluss freigelegt werden konnte, sondern lediglich zur Erkenntnis, dass es eine Verstopfung gibt, und die Verdohlung oberhalb des Rohres weitgehend zerstört ist, vermutlich aufgrund schwerer landwirtschaftlicher Fahrzeuge, die vom Asphalt in den kaum erkennbaren Graben ausgewichen sind.

Neuverrohrung wäre teuer

Nachdem nun kein Schnee mehr die Sicht behindert, machte sich der Gemeinderat ein Bild von der Situation. Da neben der Straße ein Streifen von zirka 1,5 Metern noch der Gemeinde gehört, besteht Spielraum zur Gestaltung. Eine Neuverrohrung wäre jedoch immens kostenträchtig. Auf Vorschlag von Bürgermeister Hans Rieger entschied sich der Gemeinderat daher für eine kostengünstigere Variante.

Diese sieht vor, dass zunächst eine Befahrung der Rohre in Richtung der Gemeinde stattfinden soll, um deren Zustand zu ergründen. Soweit die Rohre nicht schadhaft sind, und gereinigt werden können, sollen sie verbleiben. Oberhalb soll der Graben freigelegt werden, damit das Wasser offen abfließen kann, im Idealfall in die sodann freigelegten Rohre. Die Einflussstelle müsste vom Bauhof regelmäßig kontrolliert und ggf. gewartet werden. Eine erkennbare Überquerungsmöglichkeit für die Landwirtschaft soll eingerichtet werden, Bürgermeister Rieger wird sich mit dem Grundstückseigentümer über eine geeignete Stelle austauschen.

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen