Kammermusik lockt mehr als 120 Zuhörer

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Rund 20 Musiker haben Stücke von Max Reger gespielt.
Rund 20 Musiker haben Stücke von Max Reger gespielt. (Foto: khb)

Seit 1973 treffen sich Musiker aus ganz Deutschland in unregelmäßigen Abständen und mehrmals jährlich im Pfarrhaus von Unterwachingen, um Kammermusik zu machen. Und seither gibt der „Kammermusikkreis Unterwachingen“ zum Patrozinium der Pfarrkirche St. Cosmas und Damian ein Konzert. Am Samstag war es wieder so weit. Unter der Leitung von Jutta Rübenacker eröffneten die rund 20 Musiker vor mehr als 120 Zuhörern ihr Konzert mit dem „lyrischen Andante D-Dur“ von Max Reger.

Zum „Violinkonzert G-Dur“ von Mozart übernahm Jutta Rübenacker die Solo-Violine. Die Konzertbesucher hörten die Sätze „Allegro“, „Adagio“ und „Rondeau Allegro“. Mieczyslaw Karlowicz sei ein polnischer Komponist, den selbst die Musiker vor ihren Unterwachinger Proben nicht kannten, hieß es. Aus seiner Feder spielte der Kammermusikkreis zum Abschluss unter anderem „Walzer“ aus der „Serenade C-Dur“.

Mit dem Konzert ging der Abend in Unterwachingen aber noch nicht zu Ende. Später trafen sich Musiker und Zuhörer im Pfarrhaus und traditionell wechselten die Instrumentalisten ihr Musikgenre, um für das Publikum zu jazzen. Mit dabei war das „ureigenste Schwaaz-Vere-Trio“ mit Hans-Georg „Hansi“ Rimmele an der Klarinette und am Saxofon, Bruno Bischofsberger am Banjo und Andreas Locher an der Tuba.

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