Wallfahrt der Vinzentinerinnen führt nach Frankreich

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Generaloberin Schwester Elisabeth (r.) wird die Gruppe auf der Wallfahrt leiten.
Generaloberin Schwester Elisabeth (r.) wird die Gruppe auf der Wallfahrt leiten. (Foto: Bildungsforum Obermarchtal)
Schwäbische Zeitung

Weitere Informationen gibt es im Bildungsforum Kloster Untermarchtal unter Telefon 07393/30 250 oder bildungsforum@untermarchtal.de.

Die Wallfahrt der barmherzigen Schwestern vom heiligen Vinzenz von Paul in Untermarchtal führt in diesem Jahr an den Geburtsort des Heiligen. Vom 21. bis 28. Juni laden die Schwestern ein, auf den Spuren des heiligen Vinzenz von Paul durch Frankreich zu reisen.

Begleitet wird die Reise von der Generaloberin Schwester Elisabeth Halbmann und Bischof Varghese Thottamkara aus Äthiopien, ein Vinzentiner aus Indien. Der Priester Vinzenz von Paul fand nach Jahren der Sinnsuche Anfang des 17. Jahrhunderts im Dienst am Nächsten seine wahre Berufung. Als Mensch, der an keiner Not tatenlos vorbeigehen konnte und es verstanden hat, Andere für seine Sache zu gewinnen, stand er der von Krieg, Seuchen und Hungersnöten gepeinigten französischen Bevölkerung bei. Er organisierte Volksküchen, nahm sich der Pflege und Versorgung von Kranken und Notleidenden sowie der Betreuung und Erziehung von Findelkindern an und stand den Menschen spirituell zur Seite.

Auf seinen Spuren durchquert die Gruppe Frankreich und will sich von ihm inspirieren lassen. Auf dem Weg soll Châtillon-sur-Chalaronne, dort hat er 1617 den ersten Caritasverein gegründet, besucht werden. In Perigueux wurde er 1600 zum Priester geweiht. An seinem Geburtsort „Berceau“, besucht die Gruppe die Pfarrkirche in St.-Vincent-de-Paul, in der er getauft wurde und betrachtet die bunten Fenster, die von seinem Leben erzählen. Außerdem fahren die Wallfahrer nach Buglose, einem Marienheiligtum, zu dem auch Vinzenz pilgerte und erfahren mehr über das Wirken der heutigen Vinzentinerinnen und Vinzentiner.

Nach einem Ausflug an die Atlantikküste geht es nach Lourdes zur weltweiten Gebetsgemeinschaft. Hier ist 1858 die Muttergottes dem Mädchen Bernadette erschienen. Die Wallfahrer sind eingeladen, Anliegen, Sorgen und Bitten zu bringen und sich körperlich, seelisch und geistig stärken zu lassen. Die Rückfahrt nach Untermarchtal erfolgt über Taize. Dort ist Zeit für Begegnungen, Abendessen und abendliches Gebet.

Weitere Informationen gibt es im Bildungsforum Kloster Untermarchtal unter Telefon 07393/30 250 oder bildungsforum@untermarchtal.de.

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