Geschützt von der Feuerwehr überquerte die Gruppe die Donau.
Geschützt von der Feuerwehr überquerte die Gruppe die Donau. (Foto: SZ- hog)
Friedrich Hog

Bei Sonne und milden Temperaturen bewältigten am Samstag rund 50 Wanderer die fünfte und letzte Etappe der Fußwallfahrt der Seelsorgeeinheit Marchtal. An der Pfarrkirche Neuburg war Treffpunkt, Ziel war rund 45 Minuten später die Dorfkirche St. Andreas in Untermarchtal. Als sie vom Feuerwehrhaus kommend die Donau überquerten, wurden die Damen und Herren von den Glocken der Kirche empfangen.

Die Fußwallfahrt durch die Seelsorgeeinheit Marchtal hatte am 9. März mit einem Pilgersegen in St. Andreas in Untermarchtal begonnen. Die Glocken aus Untermarchtal hatten die Teilnehmer auf ihrem Weg nach Reutlingendorf verabschiedet. Am 16. März war die Strecke von Reutlingendorf nach Obermarchtal angesagt, dann folgte am 23. März die dritte Etappe von Obermarchtal nach Emeringen. Etappe Nummer vier führte am 30. März von Emeringen nach Neuburg. Dort an der Kirche St. Michael war am Samstag Treffpunkt zum Start auf die fünfte Teilstrecke. Bei allen Kirchen läuteten bei diesen Rundgängen durch die Seelsorgeeinheit Marchtal zum Abmarsch und zur Ankunft die Glocken, und jeweils waren rund 50 Wallfahrer mit von der Partie. Auf allen Etappen begleitete gutes Wetter die Wanderer, sodass Organisator Johannes Hänn am Ende mehr als glücklich war über den Verlauf der Fußwallfahrt. Wie bei allen Etappen erwarteten die Teilnehmer auch in Untermarchtal Zopf und Getränke.

Zu den Teilnehmern gehörten auf einigen Teilstrecken auch Bürgermeister Bernhard Ritzler und Pfarrer Gianfranco Loi, der sich den Einzug in die St. Andreaskirche am Samstag nicht nehmen ließ. Neben Diakon Johannes Hänn waren fünf Teilnehmer auf allen fünf Teilstrecken unterwegs, Manuela Zittrell aus Emeringen, Gerhard Vollmayer aus Neuburg, Paul Fischer aus Reutlingendorf, Egon Grabarits aus Lauterach und aus Obermarchtal die älteste Teilnehmerin, die es sich nicht nehmen ließ, mit Mitte 80 das Auto in der Garage zu lassen, und alle Wege zu den Starts und Rückwege nach Hause ebenso zu Fuß zurückzulegen, wie die eigentlichen Wallfahrtstrecken.

Einig waren sich die Wallfahrer, dass man sich auf dem Weg näher kennengelernt hat, und dass gute Gespräche stattgefunden haben. Auch sei es ein Erlebnis gewesen, nach jeder Etappe in der Kirche des Zielorts einen Gottesdienst zu feiern. „Wir haben viel Spaß gehabt, immer gutes Wetter, und wurden stets am Ziel mit Getränken und Zopf bestens versorgt. Nur beim ersten Abschnitt war es etwas windig“, so das Resümee der fünf emsigsten Teilnehmer.

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