Der Hokama ist wieder los.
Der Hokama ist wieder los. (Foto: hi)

Viele närrische Zuschauer haben am Freitagabend trotz Regenwetter die Fasnetausgrabung bei der Untermarchtaler Zehntscheuer verfolgt, begleitet durch schmissige Musik der Frankenhofener Musikanten. In der Scheuer hielten sich die verschlafenen Schopfboale auf. Die Altlache-Hexa ließen die Boale frei, es folgten Qualm und Gezeter. Dann sollte der Hokama erweckt werden. Wieder mit Getöse zogen die Hexen aus Richtung Donau mit dem auf einem Karren noch ruhenden Hokama vor die Zehntscheuer, unter Fackelschein und zwischen den Spalier stehenden Schopfboale hindurch. Bei farbigem Bengalfeuer und Geschrei der Hexen wachte auch der Hokama auf, er und erhob sich und seinen Wasserhaken.

Die Proklamation der Hexengesetze über die Fasnet verlas Zunftmeister Thorsten Faad. Er forderte, „trinkfest und arbeitsscheu“ zu sein. Es erklang das Untermarchtaler Narrenlied und es folgte die Bürgermeisterverhaftung. Bernhard Ritzler wurde dem Zunftmeister vorgeführt und dieser verlas die Gründe der Absetzung. Unter anderem habe es der Schultes wieder versäumt, der Landjugend einen „Facelplatz“ zu vermitteln. Abschließend lud Faad in die Räume der Narren im alten Rathaus ein.

Mehr zum Thema

Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen

Mehr Themen