120 Besucher kommen zum Familientag ins Kloster

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Beim Familientag in Untermarchtal wurde fleißig gebastelt.
Beim Familientag in Untermarchtal wurde fleißig gebastelt. (Foto: sz- khb)

Rund 40 Kinder und 80 Erwachsene sind am Samstag zum „Fest der Begegnung für Familien und Alleinerziehende“ ins Untermarchtaler Kloster gekommen. Jedes Jahr am letzten Samstag vor den großen Ferien laden die Untermarchtaler Vinzentinerinnen zum Familientag ein, der in diesem Jahr unter dem Motto „Lebenszeichen für uns“ stand.

Nachdem alle Teilnehmer ein Namensschild gebastelt hatten, konnten die Familien gemeinsam Holzkreuze basteln, Mosaike legen oder einen Schutzengel auf Steine malen. Während die einen Fürbitten für den Gottesdienst am Nachmittag formulierten, bastelten andere ein Brettspiel zum „Untermarchtaler Friedensweg“. Wer später auf eine der Friedenstauben traf, durfte nochmal würfeln, stand der Spielstein auf einem Smiley, rückte der Spieler zwei Felder auf dem Friedensweg vor und wer den aufgeklebten Regenbogen traf, erzählte den Mitspielern, was er selbst für den Frieden leisten kann. Nach dem Mittagessen unterhielt der Magier „Rene Magique“ mit seiner Zaubershow und bastelte für die Kinder Ballontiere.

Später hörten die Eltern ein Referat der Theologin und Religionslehrerein Iris Gruhle aus Waiblingen mit dem Titel „Rituale: Lebenszeichen – Glaubenszeichen“. Gleichzeitig besuchten die jüngeren Kinder den Untermarchtaler Kindergarten und erlebten dort mit Schwester Hildegard eine Märchenstunde, während ältere Kinder in der Klosterscheune Windlichter, Sandkarten, Rosenkränze oder Schlüsselanhänger basteln konnten. Zum Abschluss hielt Pater Evodius aus Tansania, der seit dem Weggang von Superior Edgar Briemle als Pfarrer im Kloster tätig ist, in der Vinzenzkirche eine Eucharistiefeier, in der er das Tagesthema „Lebenszeichen“ noch einmal in den Mittelpunkt stellte.

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