Nahost-Konflikt hat auch Auswirkungen in der Region

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Die Eskalation im Nahost-Konflikt heizt auch die Stimmung in Deutschland auf. Mit deutlichen Worten haben Bundespräsident und Bundeskanzlerin die jüngsten antisemitischen Vorfälle in Deutschland verurteilt. In den vergangenen Tagen ist es an mehreren Orten zu Gewalt gegen jüdische Einrichtungen gekommen. In Ulm wurden zwar nur zwei Plakate vor der Synagoge gefunden. Besorg ist man hier trotzdem. "Hört auf, Unschuldige zu töten" und "Vergesst Eure eigene Geschichte nicht" steht auf den zwei Plakaten, die am Mittwochabend vor der Ulmer Synagoge aufgestellt wurden. Verantwortlich dafür soll laut Erkenntnissen der Polizei eine 32-Jährige gewesen sein. Eine Straftat haben die Beamten allerdings nicht feststellen können. Nicht erst seit der Eskalation im Konflikt zwischen Israel und der palästinensischen Hamas spürt der Ortsrabbiner für Ulm, Shneur Trebnik dass sich die Stimmung aufheizt. Er wurde auch in den vergangenen Wochen zunehmend öfter angefeindet. In einer gemeinsamen Erklärung verurteilt auch die Arbeitsgemeinschaft Christlicher Kirchen in Ulm und Neu-Ulm die Attacken. Darin heißt es: "Die aktuelle Eskalation beunruhigt uns. Ebenso beunruhigen uns antisemitische Proteste vor Synagogen in deutschen Städten. In aller Schärfe verurteilen wir alle Versuche, jüdische Bürgerinnen und Bürger unseres Landes, aber auch jüdische Gemeinden und Synagogen anzugreifen. Auch hier in Ulm. Jüdische Menschen und Gemeinden weltweit unter Verweis auf die Politik des Staates Israel zu attackieren, ist eine antisemitische Straftat, der mit allen Mitteln des Rechtsstaats entgegenzutreten ist."

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