Schiff ahoi: Musiker laden zu schöner Kreuzfahrt

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Wolfram Meyer als Akkordeonspieler inmitten der Backhouse-Sänger.
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Wolfram Meyer als Akkordeonspieler inmitten der Backhouse-Sänger.
Schwäbische Zeitung

Westerheim – Auf ihrer „MK Aida“ hießen die Musikanten Westerheims ihr diesjähriges Narrenpublikum willkommen.

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Westerheim – Auf ihrer „MK Aida“ hießen die Musikanten Westerheims ihr diesjähriges Narrenpublikum willkommen. An Bord des Luxusschiffes boten sie den Gästen ein super Fasnetsprogramm mit vielen Tänzen, Gesangseinlagen, Sketchen und Stimmungsrunden. Und ein Schwerpunkt des närrischen Treibens bildete selbstverständlich die Maskenprämierung. Zum 53. Mal stellten sich Maskengruppen der strengen Jury. Volltreffer und Volltreffer landeten die Musiker im Clubraum ihrer „MK Aida“, die rund 800 Gäste waren hellauf begeistert.Bevor es an Bord ging und die Musikanten den Anker hievten, spielten sie unter dem Dirigat ihres Steuermanns Franz Lemmermeyer beschwingt auf – vor allem Seemannslieder und Shantys, passend zum Motto der 53. Maskenprämierung. Ein U-Boot in geheimer Mission näherte sich der Albgemeinde Westerheim, das im Egelsee den Handbetrieb aufnahm und das Periskop ausfuhr. Die Kapitäne Vitus Kneer und Dietmar Ramminger starrten auf die Albhalle und hießen die Narren in ihren bunten Kostümen willkommen.„Prämierung ist heut, wir grüßen die Leut. Kommt doch mit an Bord, macht die Leinen los. Die Stimmung wird famos. Wir sind groß in Fahrt“, sangen die beiden Kapitäne des Luxusdampfers und sollten recht behalten. Die gut gelaunten Gäste folgten der Einladung, stiegen an Bord und erlebten eine Musikkapelle, die tatsächlich ganz groß in Fahrt war. Pfarrer Rampf und Schultes Walz nahmen noch schnell die Schifftaufe vor, bevor die Anker gelichtet und die „MK Aida“ in See stach.Im Clubsaal des Kreuzfahrtschiffes hatten Eva Schweizer und Angelika Hainz das Sagen, sie moderierten witzig und pfiffig das unterhaltsame Animationsprogramm mit gymnastischen Einlagen. Schlag auf Schlag trat die Besatzung in Aktion, seien es die Matrosen oder die Schiffsoffiziere um Kapitän Vitus Kneer. Bernhard Ascher sang stimmungsvoll „Schatz, schenk mir ein Foto“, bevor vier schöne Masken aufmarschierten.Die „Backhouse-Boys“ des Musikvereins erzählten in ihrer wiztigen Gesangseinlage unverblümt und unzensiert was das Jahr über so im „Flecka“ passiert ist und meinten: „Bei der Musik do isch lustig, bei der Musik do ischs schee. Ja do kann ma kräftig lacha, hebt die Gläser in die Höh.“ Das Feriendorf, die Bürgermeisterwahl, die knappe Gemeindekasse und die Suche nach Vereinsvorsitzenden bildeten Themen ihres mit viel Beifall bedachten Gesangs.Gewinnspiele gehören zum Bordprogramm auf hoher See, und so lud Showmasterin Sonja Büdinger zu ihrer Show „Ruck Zuck“ ein. Dabei galt es, vier Begriffe zu erraten, die nicht genannt werden durften. Die unterschiedlichsten Charaktere als Kandidatinnen saßen am Pult, so eine Dame von Welt, eine Klosterfrau, eine Punkerin, eine naive Frau aus Sachsen oder eine schwerhörige Westerheimerin. Viel Spaß hatten die Zuhörer bei dem Quizspiel mit Manuela Moser, Bärbel Rauschmaier, Stefanie Mangold, Lisa Meffle und Judith Hainz als heiße Punkerin.„Rund um die Biogasanlage“ hieß ein Beitrag der Jungmusiker mit Markus Mayer als Betriebsleiter und Andreas Kneer, Mario Unsöld, Fabian Wiedmann und Sebastian Wiedmann als die fidelen Fahren vom „Hexel-Trupp“. Mit einem dreikräftigen Biogas und Vollgas verabschiedeten sie sich, ehe sich Opa Thomas Rehm und seine Enkelkinder Markus Mayer und Mario Unsöld auf eine Zeitreise ins Jahr 2300 begaben. Da steht Westerheim infolge der Erderwärmung größtenteils unter Wasser und nur noch Wattwanderungen mit dem Albverein sind möglich. Aus dem seichten Wasser fischten die Drei im Gummiboot eine Hochdruck-Bierleitung der Feierwehr sowie einen immer noch nach einem Geschäftsführer suchenden Höhenvereinsvorsitzenden Kai Schwerdtfeger heraus. Zudem blickten sie auf eine großartige 1150-Jahr-Feier der Gemeinde zurück.Die 22 Schiffsrekruten des Jahrgangs 1990/91 als Gäste aus dem Orient hatten ihren Beitrag mit „Was macht Aladin?“ überschrieben, sie legten einen flotten Tanz auf die Bühne. Zum großen Finale einer unterhaltsamen 53. Maskenprämierung versammelten sich alle Matrosen und Offiziere nochmals im Clubraum der „MK Aidia“, griffen zu ihren Instrumenten und verabschiedeten sich musizierend und singend mit „Ciao Amore“. Und was darf bei einer luxuriösen Kreuzfahrt nicht fehlen? Das Gala-Diner zu leuchtenden Wunderkerzen - serviert von Westerheims Köchen.

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