Zwei Tote nach Unfall auf B30

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Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 30 sind am Mittwochmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Die Polizei ermittelt jetzt, wie es zum Unfall kommen konnte.
Crossmedialer Volontär

Bei einem Unfall auf der Bundesstraße 30 sind am Mittwochmorgen zwei Menschen ums Leben gekommen. Eine weitere Person ist nach Angaben der Polizei schwerst verletzt. Die B30 in Fahrtrichtung Ulm musste bis 14.30 Uhr voll gesperrt werden.

Gegen 8.15 Uhr fuhr ein 25-Jähriger mit einem Kleintransporter auf der linken Fahrspur der B 30 in Richtung Ulm. Im Ford Transit saßen vorne noch zwei weitere Personen. Anschließend wechselte der junge Mann auf die rechte Fahrspur. Dort krachte der Ford ungebremst in das Heck eines mit Kies beladenen Lastwagens. Bei dem Zusammenstoß wurden die 53- und 25-jährigen Beifahrer in dem Ford so schwer verletzt, dass sie noch an der Unfallstelle starben. Der Fahrer des Kleintransporters wurde bei dem Unfall lebensgefährlich verletzt. Der Rettungsdienst versorgte den Verletzten und brachte ihn in eine Klinik. Der Fahrer des Kieslasters blieb unverletzt.

Polizeihubschrauber macht Luftaufnahmen

Augenzeugen löschten einen Brand im Motorbereich des Kleintransporters. Die Feuerwehr Laupheim war mit rund 40 Feuerwehrleuten im Einsatz und zog mit zwei schweren Feuerwehrfahrzeugen die verkeilten Unfallfahrzeuge auseinander, um den Schwerverletzten retten zu können und die Leichen zu bergen.

Von einem Polizeihubschrauber aus wurden Luftaufnahmen der Unfallstelle gemacht, ein Sachverständiger war auf Anordnung der Staatsanwaltschaft vor Ort und sicherte Unfallspuren, damit der genaue Hergang geklärt werden kann.

Teilweise konnten Fahrzeuge hinter der Unfallstelle unter Polizeiaufsicht wenden. Andere wurden an der Unfallstelle vorbeigeleitet – wie zum Beispiel ein Betonmischer, bei dem die Gefahr bestand, dass die Fracht aushärtet.

„Daumen hoch“ für Retter

Neben einigen Handy-Benutzern, die die Unfallstelle filmen mussten, gab es auch positive Szenen wie die Fahrgäste eines Reisebusses, die im Vorbeifahren mit vielen „Daumen hoch“ den Rettern für ihre Arbeit dankten.

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