Zugeparkte Rettungswege mit Hilfe von Sensoren freihalten

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 Ein Feuerwehrmann schaut in Düsseldorf aus der Kabine von seinem Feuerwehrauto, vor ihm steht dabei ein Falschparker. Zugeparkt
Ein Feuerwehrmann schaut in Düsseldorf aus der Kabine von seinem Feuerwehrauto, vor ihm steht dabei ein Falschparker. Zugeparkte Wohnstraßen und blockierte Rettungswege kosten häufig wertvolle „Rettungszeit“ – auch in Ulm. (Foto: dpa / David Young)
Schwäbische Zeitung

Die Bürgerdienste der Stadt Ulm haben kurz vor dem Jahreswechsel auf die gestiegene Anzahl der Parkverstöße in Ulm hingewiesen und dabei auch vor einer besonderen Gefahr gewarnt: zugeparkte Rettungswege, die lebensrettende Einsätze verzögern.

Die Fraktion der Grünen im Ulmer Gemeinderat fordert nun, mit Hilfe von Lorawan-Sensoren gehen dieses Problem vorzugehen. Die Stadt nutzt das Netzwerk Lorawan zur Übertragung von Daten und ist dabei Vorreiterin.

Die Sensoren, die dafür zum Einsatz kommen, ließen sich nach Ansicht der Grünen auch dafür einsetzen, falsch abgestellte Fahrzeuge in den Rettungswegen zu orten und sogleich zu verwarnen beziehungsweise zu entfernen. Diese Idee werde unter Feuerwehrleuten bereits diskutiert. Daher bitten Lena Schwelling und Richard Böker im Namen ihrer Fraktion, diesen Ansatz zu prüfen.

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