Wohin mit der Rose?

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 Siegfried Weishaupt vor Robert Longos „Castles Made of Sand“ von 1999. Nun geht es um die Frage: Wohin mit Longos „Weißer Rose“
Siegfried Weishaupt vor Robert Longos „Castles Made of Sand“ von 1999. Nun geht es um die Frage: Wohin mit Longos „Weißer Rose“? (Foto: Hub)
Schwäbische Zeitung

Die beiden Sammler Siegfried und Jutta Weishaupt haben kürzlich der Stadt Ulm das Original der „Weißen Rose“ von Robert Longo geschenkt, damit es dem Ort für immer erhalten bleibt. „Sehr großzügig“ findet das die SPD-Fraktion im Ulmer Gemeinderat – und fordert in einem Antrag, dass dieses Kunstwerk nicht ins Museumsdepot wandern darf, sondern angemessen präsentiert werden sollte.

Gleichzeitig schlagen die Sozialdemokraten vor, dass sich in Zukunft die Leitung des Museums der Kunst im Rathaus annimmt. Seit dem großen Umbau des Rathauses von 1987 bis 1989 habe sich an der Kunst im öffentlichen Bereich wenig getan. „Wir sind der Meinung, dass mit der Schenkung (...) jetzt ein guter Zeitpunkt wäre, das Konzept der ausgestellten Werke zu überarbeiten“, heißt es in dem von Martin Rivoir und Eva-Maria Glathe-Braun unterzeichneten Antrag. Sie schlagen vor, dass sich eine kleine Kommission, bestehend aus je einem Fraktionsmitglied, mit Museumsdirektorin Stefanie Dathe abstimmen soll.

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