Wie Forscher die neuen Schlafkapseln für Obdachlose besser machen wollen

Lesedauer: 10 Min
Person liegt in einer offenen Schlafkapsel
Wer im „Ulmer Nest“ übernachten will, legt sich hinein und schließt die Klappe von innen. Sensoren erfassen Werte wie Temperatur und Belegungsstatus und melden dies unter anderem an die Sozialarbeiter der Caritas. Derzeit untersuchen Wissenschaftler das Nutzungsverhalten der Obdachlosen. (Foto: Alexander Kaya)
Sebastian Mayr

Technik: Jeweils 450 Kilo wiegen die beiden 2,20 Meter langen Schlafkapseln, die am Karlsplatz und am Alten Friedhof in Ulm aufgestellt sind. Sie bieten Platz für einen Menschen oder ein Paar. Sensoren erfassen, ob jemand darin liegt und regeln unter anderem die Frischluftzufuhr.

Betreuung: Die „Ulmer Nester“ lassen sich von innen verriegeln. Berechtigte wie Sozialarbeiter der Caritas können sie über eine Handy-App dennoch von außen öffnen. Die Caritas bekommt eine Meldung, wenn jemand in einer Schlafkapsel übernachtet. Sozialarbeiter betreuen den Gast dann am nächsten Morgen.

Test: Die Konstruktion aus Holz und Stahlblech wird in diesem Winter in der Praxis getestet. Anschließend fällt die Entscheidung, ob die Schlafkapseln in Serie produziert werden. Der Name „Ulmer Nest“ ist eine Anspielung auf den Ulmer Spatzen.

Rund vier bis fünf Grad wärmer als im Freien wird die Temperatur in den „Ulmer Nestern“. Doch auch in den neuen Schlafkapseln können Obdachlose erfrieren.

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