Wiblinger Allee früher fertig als geplant: IHK lobt städtisches Baumanagement

Lesedauer: 4 Min
 Mit einer Feierstunde wurde die Sanierung der Wiblinger Allee abgeschlossen.
Mit einer Feierstunde wurde die Sanierung der Wiblinger Allee abgeschlossen. (Foto: Thomas Heckmann)
Thomas Heckmann

Mit einer Feierstunde ist die Sanierung der Wiblinger Allee am Mittwochnachmittag abgeschlossen worden.

Knapp acht Wochen früher als geplant konnte die Vollsperrung der wichtigen Straße nach einer monatelangen Generalsanierung und Verbreiterung bereits vor rund zwei Wochen wieder aufgehoben werden.

Dementsprechend begeistert zeigten sich alle Festredner, angeführt vom Baubürgermeister Tim von Winning, der einschränken musste, dass das Wetter nicht zur Bauleistung passte.

Wegen Dauerregens wurde die Feststunde in die Halle des Blumengroßhandels neben der Straßenbaustelle verlegt, fast 100 Beteiligte trafen sich dort, darunter auch Anwohner sowie Gemeinderäte aus drei Fraktionen.

Die aus der Nachkriegszeit stammende Wiblinger Allee wurde komplett neu aufgebaut und verbreitert, auch der Hochwasserschutz wurde verbessert, selbst ein Tunnel für Kleintiere führt nun unter der Straße hindurch. Ende Oktober muss nochmals ein Wochenende gesperrt werden, da noch 100 Bäume gepflanzt werden und die Allee dann nicht nur im Straßennamen enthalten ist.

Der fünf Millionen Euro teure Ausbau ist der Abschluss der jahrelangen Arbeiten an der Westtangente zwischen der Bundesstraße 30 und der Bundesstraße 28. Das Regierungspräsidium beteiligt sich mit rund einer Million Euro an den Baukosten, die insgesamt im geplanten Rahmen blieben. Die Querspange bindet den südlichen Alb-Donau-Kreis und Oberschwaben nicht nur an das Industriegebiet Donautal, sondern auch an die Universität und die Kliniken auf dem Eselsberg an.

IHK-Geschäftsführer Otto Sälzle bezeichnete die Wiblinger Allee als „Hauptschlagader“ und war voll des Lobes für die Leistung der Stadtverwaltung und über die Zusammenarbeit mit dem Ulmer Bauunternehmen, das im Mehrschichtbetrieb und durch Wochenendarbeit die Hauptleistung an der verkürzten Bauzeit erbracht hat. „Hier sehen wir ein Beispiel, wie man es machen kann“, auch wenn Sälzle darauf hinwies, dass in Ulm noch mehr Infrastruktur auf diese Art auf Vordermann gebracht werden muss.

Genauso begeistert war auch Joachim Müller, einer der Husqvarna-Gardena-Geschäftsführer, der die Internetseite zur Baustelle lobte, die den 20 000 Mitarbeitern der 300 Donautal-Firmen die Möglichkeit gegeben hat, sich aus erster Hand über den Sinn und den Ablauf der Großbaustelle zu informieren. Auf seinem Wunschzettel steht noch die Beseitigung des allmorgendlichen Rückstau in die B30 hinein. Hier sieht er das Land in der Pflicht.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen