Wiblingen erwartet die Stars im Klosterhof

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 Der Sänger der Popband PUR, Hartmut Engler, bei einem Auftritt während einem Open-Air-Konzert auf einer Bühne in Ladenburg (Rhe
Der Sänger der Popband PUR, Hartmut Engler, bei einem Auftritt während einem Open-Air-Konzert auf einer Bühne in Ladenburg (Rhein-Neckar-Kreis). (Foto: Ronald Wittek)
Marcus Golling

Ums Wetter müssen sich die Organisatoren des Festivals im Wiblinger Klosterhofs dieses Mal keine Sorgen machen. Der Wetterbericht sieht gut aus für die vier Konzerte vor der Kulisse der ehemaligen Benediktinerabtei.

Und auch sonst herrscht bei Konzertveranstalter Provinztour Zuversicht. Die logistischen Probleme, die es im vergangenen Jahr beim Auftritt der Kelly Family gab, sollen sich nicht wiederholen, betont Marcel Büttner, bei der Agentur zuständig für Marketing und Kommunikation. Das Open Air soll diesmal ein rundum schönes Erlebnis für die Besucher werden.

Dafür sind zuallererst die gebuchten Künstler zuständig. Zum Auftakt am Mittwoch, 3. Juli, um 20 Uhr spielt Pink-Floyd-Drummer Nick Mason mit seiner Band Saucerful of Secrets, als Support ist der Singer-Songwriter James Walsh, bekannt als Sänger von Starsailor, dabei.

Am Donnerstag, 4. Juli, um 19.30 Uhr gibt dann die Gruppe Pur ein ausverkauftes Konzert; im Vorprogramm ist die A-cappella-Gruppe Füenf zu hören.

Eine jüngere Zielgruppe wird am Freitag, 5. Juli, ab 18.30 Uhr von den deutschen Pop-Sternchen Joris und Namika bedient.

Zum Abschluss spielen am Samstag, 6. Juli, um 20 Uhr mit Foreigner Rockveteranen der 70er- und 80er-Jahre, unterstützt von einem Orchester.

Über mangelndes Interesse im Vorfeld können sich die Veranstalter nicht beklagen. Das Konzert von Pur ist schon seit Mai ausverkauft – sogar früher als von Provinztour erwartet. 6000 Fans werden im Klosterhof erwartet. Für den bestuhlten Auftritt von Foreigner sind 3500 Tickets weg, es gibt nur noch vereinzelt freie Plätze.

Für Joris und Namika etwa 2500 Karten verkauft

Etwas luftiger dürften die Reihen bei den anderen beiden Terminen werden, trotzdem sind die Organisatoren zufrieden. Für Nick Mason, dessen Programm mit ganz frühen Pink-Floyd-Songs laut Büttner vor allem etwas für Hardcore-Fans der Rock-Legenden sind, sind bislang etwa 1500 Karten verkauft, für Joris und Namika etwa 2500. Für diese beiden Abende sind noch ausreichend Tickets bei den Vorverkaufsstellen und an der Abendkasse erhältlich.

Die Zahlen unterscheiden sich zwischen den Konzerten stark. Doch selbst beim Großevent mit Pur sollen sich keine solchen Szenen abspielen wie vor knapp einem Jahr bei der Kelly Family: Lange vor dem Konzert war – auch wegen des sommerlichen Wetters – der Parkplatz am Donaubad, von dem aus der Shuttle-Bus die Fans zum Gelände bringen sollte, voll; am Kloster angekommen, mussten die Besucher für Essen und Getränke lange anstehen, weil es zu wenige Versorgungsstände gab.

Dieses Jahr hat Festivalorganisator Provinztour im Vorfeld reagiert: Der neue Catering-Partner, Christian Becker vom Stadthaus-Café, wird mehr mehr Ständen und Personal vor Ort sein; und bei den Konzerten von Pur und Foreigner können die Besucher ihr Auto auch auf dem Parkplatz an der Ratiopharm-Arena abstellen, allerdings gegen eine Gebühr. Marcel Büttner bittet dafür um Verständnis. Der Shuttle-Bus fährt beide Stationen an.

Direkt am Kloster stehen keine Parkplätze zur Verfügung. Auch die übrigen Regeln für das Open Air sind gleich geblieben: So dürfen auf das Gelände unter anderem keine Taschen und Rucksäcke größer als Din A4 (eine Abgabemöglichkeit existiert) und auch weder Speisen noch Getränke mitgebracht werden; lediglich eine ist eine PET-Flasche bis 0,5 Liter mit nicht alkoholischem Inhalt ist pro Person erlaubt.

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