Wasserleiche am Iller-Kraftwerk: Frau ertrinkt beim Schwimmen

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Ein Polizeibeamter von hinten
Die Polizei ist am späten Freitagabend noch vor Ort im Einsatz. (Foto: Thomas Heckmann)
Digital-Redakteur Alb-Donau-Kreis/Ulm

Bei der am Freitagabend gegen 19.15 Uhr am Iller-Kraftwerk in Neu-Ulm aufgefunden Wasserleiche handelt es sich um eine 82-Jährige aus dem Landkreis Neu-Ulm.

Wie die Polizei am Samstagmorgen auf Nachfrage der „Schwäbischen Zeitung“ mitteilt, sei sie am frühen Nachmittag gegen 13.30 Uhr ins Wasser zum Schwimmen gegangen. Die Frau ging bei einer unweit vom Wasserkraftwerk entfernten Schrebergartenanlage in den Illerkanal. Wohl wegen einer inneren Ursache, so der bisherige Kenntnisstand der Polizei, sei die Frau ertrunken. Die Ermittler gehen von einem Badeunfall aus. 

Angehörige meldeten Frau als vermisst

Angehörige meldeten die Frau gegen 18.30 Uhr als vermisst. Suchmaßnahmen von Polizei und Rettungskräften wurden eingeleitet. Jedoch konnte die 82-Jährige gegen 19.15 Uhr nur noch tot aus dem Rechen des Kraftwerks geborgen werden. Der Kriminaldauerdienst war bis zirka 22 Uhr vor Ort im Einsatz.

Der geplante „Tag der offenen Tür“ am Iller-Kraftwerk wurde kurzfristig abgesagt.
Der geplante „Tag der offenen Tür“ am Iller-Kraftwerk wurde kurzfristig abgesagt. (Foto: Thomas Heckmann)

Ein Gewaltverbrechen wird nach Angaben der Polizei ausgeschlossen. Eine Obduktion werde aber angestrebt, so der Sprecher des Polizeipräsidiums Schwaben Süd/West, um die genaue Todesursache festzustellen. 

SWU sagen „Tag der offenen Tür“ ab

Wegen des Leichenfunds haben die Stadtwerke Ulm/Neu-Ulm (SWU) ihren für diesen Samstag geplanten „Tag der offenen Tür“ am Iller-Kraftwerk bei der Jakobsruhe in Neu-Ulm aus Gründen der Anteilnahme kurzfristig abgesagt. 

Entsprechende Plakate wurden vor Ort aufgehängt. Die SWU informierten darüber bereits am Freitagabend über die sozialen Medien.

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