Volksbank zufrieden mit der aktuellen Entwicklung

Lesedauer: 3 Min
 Bei der Spendenübergabe.
Bei der Spendenübergabe. (Foto: voba)
Schwäbische Zeitung

„Im Zeichen des Klimawandels“ lautete der Titel des Vortrags von Wetterexperte Roland Roth. Mit diesem zeigte er den Gästen des diesjährigen Volksbankforums in Ulm auf, welche Auswirkungen der Klimawandel auf unsere Region haben wird. Er forderte schnelles Handeln. Zufrieden mit den Zahlen der aktuellen Entwicklung nutzte die Volksbank Ulm-Biberach den Abend laut Mitteilung auch zur Übergabe einer Spende an die Kunst- und Kulturwerkstatt „kontiki“.

In der mit 1300 Gästen gut besuchten Donauhalle informierte Ralph P. Blankenberg, Vorstandssprecher der Volksbank Ulm-Biberach, gemeinsam mit den Regionaldirektoren in Ulm/Neu-Ulm, Annette Thierer (Privat- und Geschäftskunden) und Mathias Schöferle (Gewerbe- und Unternehmenskunden), die Mitglieder und Kunden aus Ulm über die Wirtschaftslage und Geschäftsentwicklung der Bank. Auch Peter Kulitz, Vorsitzender des Aufsichtsrates der Volksbank, richtete Grußworte an das Publikum.

„Nach wie vor stehen wir vor enormen Herausforderungen wie Niedrigzinsen, weltweite politische und konjunkturelle Unsicherheiten, zunehmende Regulatorik und veränderte Kundenansprüche“, betonte Blankenberg. „All diesen Herausforderungen stellen wir uns täglich. So haben wir es geschafft, ein solides Ergebnis im vergangenen Jahr zu erwirtschaften und erwarten dies trotz der schwierigen Rahmenbedingungen auch für 2019“, fuhr er fort. Um dies zu veranschaulichen erläuterten Annette Thierer und Mathias Schöferle die Zahlen der Entwicklung für die Gesamtbank und die Regionaldirektion Ulm/Neu-Ulm. Einem „wiederum soliden Zuwachs“ bei den Krediten stehe ein erneut rückläufiger Zinsüberschuss gegenüber, welcher in der anhaltenden Null- und Negativzinspolitik der Europäischen Zentralbank begründet liege. Der Provisionsüberschuss hingegen verzeichne derzeit ein deutliches Plus und auch das betreute Kundenvolumen führe sowohl für das Gesamthaus als auch für die Regionaldirektion Ulm/Neu-Ulm ein positives Vorzeichen. Die „insgesamt gute Entwicklung“ spiegele sich in der vorläufigen Bilanzsumme wider. „Die Bilanzsumme hat sich im vergangenen Jahr um 46 Millionen Euro auf 2759 Millionen erhöht, und konnte auch zum aktuellen Zeitpunkt ein weiteres Mal gesteigert werden“, so die Regionaldirektoren.

Einen weiteren Grund zur Freude gab es bei einer Spendenübergabe: Zur Förderung des Kunstcamps „Löwenmensch & Venus“ nahm Mirtan Teichmüller, Leiter der Kunst- und Kulturwerkstatt „kontiki“, einen Scheck in Höhe von 5000 Euro entgegen.

Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen