Verfolgungsjagd endet mit Unfall: Flüchtiger rast in Polizeistreife und wird schwer verletzt

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 Der Mann flüchtet im Auto vor der Polizei und ignoriert mehrere Anhalteversuche. Auf der A7 kracht sein Fahrzeug dann ins Heck
Der Mann flüchtet im Auto vor der Polizei und ignoriert mehrere Anhalteversuche. Auf der A7 kracht sein Fahrzeug dann ins Heck eines Streifenwagens. (Foto: dpa / Karl-Josef Hildenbrand)
Schwäbische Zeitung

Eine Verfolgungsjagd der Polizei ist in der Nacht auf Mittwoch in einem schweren Unfall geendet. Nach Angaben der Polizei wurde dabei der flüchtige Fahrer schwer, zwei Polizeibeamte leicht verletzt.

Gegen 0.15 Uhr habe demnach ein Zeuge einen unliebsamen Gast auf dem Gelände einer Tankstelle im Bereich Seligweiler gemeldet. Dieser habe dort ein Hausverbot erhalten, hielt sich auf dem Gelände auf. Eine Polizeistreife fuhr an.

Nach einem erneuten Anruf eines Zeugen sei der Mann dann in sein Auto gestiegen und weggefahren. Der Fahrer solle vermeintlich alkoholisiert gewesen sein, heißt es in einer Mitteilung der Polizei.

Anhaltesignale der Polizei ignoriert

Eine Polizeistreife habe dann den VW in Richtung Langenau fahrend entdeckt. Mittels Blaulicht und Anhaltesignal hätten die Beamten versucht, das Fahrzeug zu stoppen. Die Anhaltesignale habe der Fahrer ignoriert und sei mit erhöhter Geschwindigkeit weitergefahren.

Im Bereich der Anschlussstelle Langenau habe er auch eine rote Ampel ignoriert und fuhr auf die A7 in Richtung Würzburg auf. Er habe sein Auto stark beschleunigt und setzte seine Fahrt mit hoher Geschwindigkeit fort.

Von der Rastanlage Lonetal Ost beschleunigte eine weitere Polizeistreife mit eingeschaltetem Sondersignal auf die Autobahn und befand sich vor dem flüchtigen VW. Der flüchtende Fahrer fuhr diesem Streifenwagen ungebremst in das Heck.

Zwei Polizisten leicht verletzt

Bei dem Unfall erlitt der 49-Jährige Unfallverursacher schwere Verletzungen. Die beiden Polizeibeamten im verunfallten Streifenwagen erlitten leichte Verletzungen. Der Rettungsdienst brachte sie in Krankenhäuser.

Die beiden Fahrzeuge waren nicht mehr fahrbereit. Den Schaden schätzt die Polizei auf etwa 80.000 Euro. Dem 49-Jährigen wurde eine Blutprobe entnommen. Die soll nun klären, ob er alkoholisiert war oder nicht.

Sein Führerschein wurde beschlagnahmt. Für die Dauer Einsatzmaßnahmen war die Autobahn an der Unfallstelle bis etwa 2 Uhr in Richtung Würzburg komplett gesperrt. Der Verkehr wurde örtlich umgeleitet.

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