Ulmer Zeitarbeitsfirma ist insolvent – 90 Beschäftigte sind betroffen

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 Eine Leiharbeitsfirma aus Ulm hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt.
Eine Leiharbeitsfirma aus Ulm hat einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. (Foto: Bilderbox / Erwin Wodicka)
Schwäbische Zeitung

Das Familienunternehmen Riedl Personal-Service, eine Leiharbeitsfirma aus Ulm, hat beim Amtsgericht Ulm den Antrag auf Eröffnung des Insolvenzverfahrens gestellt. Rechtsanwalt Martin Hörmann von der Kanzlei Anchor Rechtsanwälte wurde zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellt.

Nach Angaben der Kanzlei wird der Geschäftsbetrieb im vorläufigen Insolvenzverfahren vollumfänglich fortgeführt. Die Löhne der Beschäftigten seien über das Insolvenzgeld gesichert. Vorhandene sowie neue Aufträge würden weiterhin abgewickelt.

Parallel werde ein Investor für eine übertragende Sanierung gesucht. Hörmann und sein Team verschaffen sich einer Mitteilung der Kanzlei zufolge derzeit einen Überblick über die wirtschaftlichen Verhältnisse des Unternehmens und prüfen die Sanierungschancen.

Riedl Personal-Service ist eine in zweiter Generation familiengeführte Leiharbeitsfirma. Sie wurde 1987 in Ulm gegründet und deckt mit ihren weiteren Niederlassungen in Calw, Friedrichshafen und Ravensburg den gesamten süddeutschen Raum ab. Derzeit sind mehr 90 Arbeitnehmer beim Unternehmen beschäftigt, das vor allem Industrie und Handwerk zu den Kunden zählt.

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