Ulmer IT-Firma mit 400 Mitarbeitern droht die Insolvenz

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 Dem Ulmer Unternehmen IT-Informatik droht die Zahlungsunfähigkeit.
Dem Ulmer Unternehmen IT-Informatik droht die Zahlungsunfähigkeit. (Foto: dpa / Sebastian Kahnert)
Schwäbische Zeitung

Dem Ulmer Unternehmen IT-Informatik droht die Zahlungsunfähigkeit. Das Unternehmen stellte am Montag beim Amtsgericht Ulm einen Antrag auf Eröffnung eines Sanierungsverfahrens in Eigenverwaltung. Diesem wurde jetzt laut der beteiligten Kanzlei Grub Brugger stattgegeben.

Die Löhne und Gehälter der rund 400 Mitarbeiter seien über das Insolvenzgeld gesichert. Trotz des eingeleiteten Sanierungsverfahrens könne der Geschäftsbetrieb der IT-Informatik uneingeschränkt fortgeführt werden. Alle Aufträge würden weiter pünktlich und in gewohnter Qualität erfüllt.

Geschäftsführer ist optimistisch

Sanierungsexperte Christoph Deinhard, seit Januar Geschäftsführer, gibt sich optimistisch: „Wir blicken positiv in die Zukunft und sehen die Chance der notwendigen Änderungen in Struktur und Prozessen nun erheblich schneller und nachhaltiger umzusetzen, als dies außerhalb eines Verfahrens möglich gewesen wäre.“ Der Hauptinvestor – BWK Unternehmensbeteiligungsgesellschaft – bleibe an Bord.

IT-Informatik wurde 1987 gegründet. „IT“ steht hier für „Industrie und Technik“ – die beiden Branchen, in denen die IT-Informatik ihre Anfänge nahm. Hauptsitz ist Ulm weitere Standorte gibt es in Hamburg, Berlin und Barcelona.

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