Ulmer Grüne wollen gegen Querdenker-Demos vorgehen

Bei den Demos der Querdenker in Ulm sind immer öfters auch rechtsradikale Banner zu sehen. Die Impfpflicht spielt nicht mehr die
Bei den Demos der Querdenker in Ulm sind immer öfters auch rechtsradikale Banner zu sehen. Die Impfpflicht spielt nicht mehr die Hauptrolle. (Foto: Bernd Weißbrod)
Schwäbische.de

Seit Neustem tragen die Querdenker bei ihren Demos nach Informationen der Fraktion der Grünen im Ulmer Gemeinderat auch Plakate der „Plattform Nürnberg 2.0“, einer Plattform, die Verschwörungsideologien und Rachefantasien an Politikern und Politikerinnen und Medien-Schaffenden verbreitet. Und das, obwohl die Menschen angeblich freitags und montags „im Namen von Frieden und Freiheit“ durch Ulm marschieren.

Beleidigungen seien in Ulm seitens der Querdenker an der Tagesordnung

Die Fraktion der Grünen bittet in einem Antrag an OB Gunter Czisch um eine erneute Überprüfung der Maßnahmen gegen diese Demonstrationen in Absprache mit der Polizei, zum Beispiel wegen Störung des Verkehrs, Beleidigung und nicht angemeldeter Versammlungen.

„Die meisten Corona-Maßnahmen sind abgeschafft, man kann sein Leben nahezu vollständig normal leben und dennoch demonstrieren weiter Menschen angeblich für Frieden und Freiheit, natürlich weiterhin unangemeldet, laut, den Verkehr störend, und beleidigen dabei Menschen, die eine andere Meinung haben als sie (apropos Freiheit)“, heißt es wörtlich in dem Antrag.

Davon kann übrigens auch der Ulmer Peter Langer, der Direktor der Europäischen Donau-Akademie, erzählen, der sich mit mutmaßlichen Putin-Sympathisanten anlegte.

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