Ulm begeht Schwörmontag mit Gelöbnis und Nabada

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Deutsche Presse-Agentur

In der Donaustadt Ulm sind am Montag Tausende Einwohner und Besucher zur traditionellen Schwörfeier zusammengekommen.

Zum Auftakt erneuerte Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) den althergebrachten Schwur des jeweiligen Stadtoberhaupts, sich für das Wohlergehen aller Bürger gleichermaßen einzusetzen und „Reichen und Armen ein gemeiner Mann zu sein“.

Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) leistet auf dem Balkon des Schwörhauses seinen Eid.
Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) leistet auf dem Balkon des Schwörhauses seinen Eid. (Foto: dpa)

 

Als fröhlicher Höhepunkt des Schwörmontags stand der Wasserkarneval „Nabada“ (Schwäbisch für „Hinunterbaden“) auf dem Programm. Zu dem Umzug auf der Donau hatten sich wieder Hunderte Aktive mit Motto-Booten, Flößen und Schlauchbooten angekündigt. Erwartet wurden auch Tausende Zuschauer an den Flußufern in Ulm und im benachbarten bayerischen Neu-Ulm.

 

Der Schwörmontag sei „Ausdruck unseres Stolzes auf die glanzvolle Vergangenheit Ulms und Ausdruck unseres Glaubens an die Zukunft unserer Stadt“, sagte Czisch. Das Treuegelöbnis leisten Ulmer Stadtoberhäupter bereits seit mehr als 600 Jahren.

 

Ulm bewirbt sich gemeinsam mit den beiden ebenfalls einst freien Reichsstädten Esslingen und Reutlingen um die Anerkennung ihrer jeweiligen Schwörtage als immaterielles Kulturerbe durch die UN-Organisation für Erziehung, Wissenschaft und Kultur (Unesco).

 

 

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