Tausende feiern friedlich Neujahr - Einzelne stören

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Das große Staunen in Weißenhorn: Die Innenstadt war voller Besucher, die das Profi-Feuerwerk zum Jahreswechsel genossen.
Das große Staunen in Weißenhorn: Die Innenstadt war voller Besucher, die das Profi-Feuerwerk zum Jahreswechsel genossen. (Foto: Alexander Kaya)
Schwäbische Zeitung

Bis auf einzelne Zwischenfälle, die die Polizei meldet, haben die Menschen in der Region das neue Jahr 2019 friedlich begrüßt. Ein Überblick.

Etwa 1500 Menschen hatten sich in der Neujahrsnacht auf dem Ulmer Münsterplatz versammelt, um in das neue Jahr hinein zu feiern. Vereinzelt fielen Personen auf, die unverantwortlich mit ihrem Feuerwerk umgingen.

Gegen einen 17-jährigen wird Strafanzeige wegen gefährlicher Körperverletzung vorgelegt, da er mit seinen Raketen gezielt in die Menschenmenge feuerte.

Polizei beschlagnahmt Feuerwerkskörper

Mehrere Male musste die Polizei die mitgebrachten Feuerwerkskörper beschlagnahmen, da die Eigentümer trotz Ermahnung ihr Verhalten nicht änderten. Drei Teilnehmer der Silvesterfeier gingen mit einer waffenrechtlichen Strafanzeige nach Hause, da sie ohne Erlaubnis eine Schreckschusswaffe mit sich führten. In der Lautengasse wurde mit einem Feuerwerkskörper ein Briefkasten gesprengt. Zu einem Personenschaden kam es nicht.

Im Weißenhorner Zentrum ballerte ein 32 Jahre alter Mann mit einer Schreckschusswaffe in die Luft. Dummerweise tat er das in der Nähe einer Polizeistreife. Die überprüfte ihn und stellte fest: Der Mann hatte keine Erlaubnis zum Führen und Feuern der Pistole und konnte sich zudem nicht ausweisen. Für ihn beginnt das neue Jahr mit einer Strafanzeige wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz.

Kurz nach Mitternacht kam es in der Reuttier Straße in Neu-Ulm zu einem Streit unter Nachbarn: Ein Mann soll angeblich Böller auf das Auto des anderen geworfen haben. Danach kam es angeblich zu einer Bedrohung, die Polizei ermittelt. In den frühen Morgenstunden wurde ein 17-Jähriger im Wiley geschlagen – offenbar grundlos. Der Jugendliche wurde leicht verletzt. Die Polizei machte einen 20-jährigen Vöhringer als Tatverdächtigen aus.

Flasche in Richtung Auto geworfen

Senden war der Schauplatz einer handfesten Auseinandersetzung, bei der ein Autofahrer verletzt wurde. Nach Angaben der Polizei hatte ein 18-Jähriger gegen einen vorbeifahrenden Wagen getreten. Der Fahrer stoppte, setzte zurück und stellte den Treter zur Rede. Doch der schlug mit einer Flasche in Richtung des offenen Autofensters und gab Fersengeld. Der Fahrer lief ihm nach, stellte ihn zur Rede – und wurde mit Pfefferspray angegriffen. Zwei weitere junge Männer kamen dem 18-Jährigen zu Hilfe und bedrohten den Autofahrer mit einer Schreckschusswaffe oder einem Elektroschocker. Er floh zu seinem Wagen, einer der Kontrahenten riss die Tür auf und trat ihm mit dem Fuß ins Gesicht. Die Polizei erwischte den 18-Jährigen, drei weitere Männer nahmen Reißaus, als sie die Beamten sahen. Die Streife fand eine Schreckschusspistole. Die weiteren Ermittlungen dauern an.

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