So lief der erste Advent für den Handel

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 Das erste Adventswochenende ist rum. Das Wetter war nicht ganz so doll, die Einzelhändler in Ulm sind aber zufrieden.
Das erste Adventswochenende ist rum. Das Wetter war nicht ganz so doll, die Einzelhändler in Ulm sind aber zufrieden. (Foto: Alexander Kaya)
Schwäbische Zeitung

Die Frequenz am ersten Adventswochenende in der Ulmer Innenstadt war aus Sicht von Henning Krone vom Ulmer Citymarketing trotz des nicht so guten Wetters ordentlich. In den Quartieren Platzgasse, Hafengasse, Fischerviertel, Donauviertel und Wengenviertel, sei allerdings noch „Luft nach oben“. Er betonte aber auch: „Die nächsten beiden Wochenenden werden der Gradmesser für das Weihnachtsgeschäft sein. Das wird der Lackmustest für den Handel.“

Trotz durchwachsenen Wetters habe auch der Ulmer Weihnachtsmarkt einen guten Start gehabt. Eine echte Überraschung war der Samstag, der deutlich stärker frequentiert war als der Vergleichssamstag des Vorjahres. Die Parkhäuser waren bereits gegen 10 Uhr belegt und blieben es am Samstag auch bis in die späten Abendstunden. Einzige Ausnahme: Das Parkhaus CCU/Basteicenter hatte noch mehr als zweihundert Plätze frei. Angesichts der immer wieder beklagten Parkplatzknappheit in der Stadt ein Phänomen. „Vom Parkhaus in die Frauenstraße sind es gerade einmal acht Gehminuten, eigentlich nur ein Katzensprung“, betont Klaus Linder, Betriebsleiter der Parkbetriebsgesellschaft.

Aus Sicht der Sicherheitsbehörden verliefen die erste Marktwoche und auch das Wochenende auf dem Weihnachtsmarkt und in den umliegenden Fußgängerzonen ruhig und friedlich. Es wurde ein Taschendiebstahl gemeldet und einmal musste die Polizei zwei Streithähne trennen. „Wir hoffen, dass es weiterhin so ruhig bleibt“, hieß es aus dem Neuen Bau.

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