Silvester in Ulm: Illegale Böller und Verstöße gegen das Waffengesetz

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Kaum Einsätze gab es in der Silvesternacht in Ulm.
Kaum Einsätze gab es in der Silvesternacht in Ulm. (Foto: ARchiv- Kaya)
Schwäbische Zeitung

Gut besucht war der Ulmer Münsterplatz zum Jahreswechsel. Die Silvesternacht verlief weitgehend friedlich, teilt die Polizei mit. Trotzdem laufen Ermittlungen gegen Feiernde, die illegale Feuerwerkskörper abgebrannt haben oder in kleinere Schlägereien verwickelt wurden.

Zum Jahreswechsel befanden sich auf dem Münsterplatz zwischen 1000 und 1500 Personen, die in gewohnter Manier das neue Jahr begrüßten.

Feuerwerkskörper wurden zum größten Teil ordnungsgemäß abgebrannt. Dennoch wurden teilweise auch Raketen quergeschossen. Auch mutmaßlich illegale Feuerwerkskörper kamen zum Einsatz, wovon anhand enormer Druckwellen ausgegangen werden kann, die von legalen Feuerwerkskörpern nicht in dieser Form ausgehen. Es kam durch dieses gefährliche Verhalten jedoch weder zu Personen- noch zu Sachschäden.

Die Schwestern Viona und Carolin räumen an Neujahr auf
Die Schwestern Viona und Carolin räumen an Neujahr auf (Foto: Kaya)

Die Polizei stellte mehrere Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz fest. Die Verursacher wurden angezeigt. Auch eine Auseinandersetzung zwischen zwei Personengruppen konnte durch die Polizei beendet werden. Die Beteiligten müssen sich wegen gefährlicher Körperverletzung verantworten.

Gegen 1 Uhr war der Münsterplatz fast wieder leer. In der Innenstadt kam es in der restlichen Nacht zu weiteren Einsätzen. Gegen 0.20 Uhr und 1.15 Uhr wurde die Polizei zu Schlägereien zwischen mehreren jungen Männern in der Fußgängerzone gerufen. Diese werden wegen Körperverletzung und gefährlicher Körperverletzung angezeigt.

Gegen 1.40 Uhr wurde ein 23-Jähriger aus einer Personengruppe heraus mit Reizstoff besprüht. Er erlitte Reizungen der Augen. Auch hier ermittelt die Polizei.

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