Schwörmontag und Nabada: Ulm feiert seinen „Nationalfeiertag“

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Was wissen Sie über den Schwörmontag?
In den nächsten Tagen wird in ganz Ulm wieder getanzt, gelacht und gefeiert. Das Schwörwochenende ist natürlich mehr als die Themenboote. Das Fest geht zurück auf den Schwörbrief aus dem Jahr 1397. Wir haben heute in Ulm mal nachgefragt, wie viel geschichtliches Wissen Sie über den Ulmer Feiertag vorweisen können.
Deutsche Presse-Agentur

Gemeinsam mit Tausenden von Besuchern begehen die Einwohner Ulms am Montag wieder den traditionellen „Nationalfeiertag“ der Donaustadt. Zum heutigen Auftakt des Schwörmontags legt Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) öffentlich Rechenschaft über seine Arbeit ab und erneuert den althergebrachten Schwur, sich für das Wohlergehen aller Ulmer gleichermaßen einzusetzen.

Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) hält seine traditionelle Schwörrede.
Oberbürgermeister Gunter Czisch (CDU) hält seine traditionelle Schwörrede. (Foto: Archiv dpa/Stefan Puchner)

Den Eid auf die Ulmer Verfassung leisten Stadtoberhäupter seit mehr als 600 Jahren jeweils am vorletzten Montag im Juli. Danach wird kräftig gefeiert. Besonders populär ist der als Nabada (schwäbisch für „Hinunterbaden“) bezeichnete Ulmer Wasserkarneval: Zehntausende Schaulustige säumen die Ufer, wenn hunderte Aktive in Motto-Booten, Schlauchbooten und auf Flößen die Donau herunterfahren.

Stadt bereitet sich auf Schwörmontag vor
Das Schwörwochenende steht vor der Tür. Routiniert stellt sich die Stadt Ulm auf ihren Feiertag ein. Die Vorbereitungen für Ulms wichtigsten Feiertag sind in vollem Gange.

Polizei und Stadtverwaltung haben sich mit besonderen Sicherheitskonzepten auf den Massenandrang beim Nabada sowie bei den anschließenden Partys eingestellt, die bis weit in die Nacht gehen.

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