Südwestmetall Ulm lobt Einigung in Tarifrunde

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 Mario Trunzer, Geschäftsführer bei Liebherr in Ehingen und Vorsitzender von Südwestmetall der Bezirksgruppe Ulm.
Mario Trunzer, Geschäftsführer bei Liebherr in Ehingen und Vorsitzender von Südwestmetall der Bezirksgruppe Ulm. (Foto: Südwestmetall)
Schwäbische Zeitung

Mario Trunzer, Vorsitzender der Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall begrüßt, dass für Baden-Württemberg eine schnelle Einigung in der aktuellen Tarifrunde erzielt wurde.

Die Metall-Tarifvertragsparteien in Baden-Württemberg haben das Ergebnis aus Nordrhein-Westfalen weitestgehend übernommen. „Dies ist ein gutes Signal für die regionale Wirtschaft“, sagte Trunzer. Diese Vereinbarung gäbe den Unternehmen die notwendige Sicherheit in der aktuell schwierigen Situation. Diese Einigung enthält einige tarifliche Besonderheiten, die nur im Südwesten gelten. Aufgrund der in Baden-Württemberg bestehenden Zuschussregelungen zum Kurzarbeitergeld kommt insbesondere der in NRW vereinbarte „Finanzierungsbetrag“ nicht zur Anwendung.

„Die kommenden Monate werden für die Unternehmen, wie auch ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine große Herausforderung darstellen. Daher ist es jetzt wichtig, ohne Tarifauseinandersetzungen, die notwendigen Rahmenbedingungen zu schaffen, um diese Krise möglichst gut meistern zu können“, so Trunzer weiter.

Die Einigung gilt vorbehaltlich der endgültigen Zustimmung des Mitgliederrates, die gegen Ende der Woche vorgesehen ist.

Die Bezirksgruppe Ulm von Südwestmetall und des tarifungebundenen Unternehmensverbands Südwest betreut in der Region Ulm, Biberach, Alb-Donau und dem südöstlichen Teil Sigmaringens 131 Betriebe mit 57 662 Mitarbeitern.

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