Rückzieher: doch keine Orchideentage im Februar

 Alles so schön bunt hier: Die Orchideentage im Edwin-Scharff-Haus.
Alles so schön bunt hier: Die Orchideentage im Edwin-Scharff-Haus. (Foto: Aurel Doerner)
Schwäbische.de

Die Stadt Neu-Ulm zieht die Blätter ein: Wie die Verwaltung am Donnerstag mitteilte, werden die vom 11. bis zum 13. Februar geplanten 21. Neu-Ulmer Orchideentage nun doch nicht stattfinden. Aufgrund „der aktuellen Situation“ hätten sich die Stadt und die Deutsche Orchideen Gesellschaft (DOG) gemeinsam darauf verständigt, die international bekannte Blumenschau in der Donaustadt in diesem Jahr abzusagen. Die nächsten Orchideentage sollen turnusmäßig im Jahr 2024 im Edwin-Schaff-Haus stattfinden.

Neu-Ulms Oberbürgermeisterin Katrin Albsteiger und der Präsident der Deutschen Orchideengesellschaft (DOG), Bernd Treder, haben schweren Herzens entschieden, die Reißleine für die 21. Neu-Ulmer Orchideentage zu ziehen. „Wir haben bis zuletzt gehofft, dass die Orchideentage Anfang Februar stattfinden können. Doch in der aktuellen Situation mit täglich steigenden Inzidenzen ist es aus unserer Sicht nicht angebracht, eine Blumenschau zu organisieren, zu der in der Regel mehrere tausend Besucherinnen und Besucher in unsere Stadt kommen“, so Oberbürgermeisterin Albsteiger.

Auch wenn die Absage für dieses Jahr schmerze, so blicken die Stadt und die Deutsche Orchideengesellschaft positiv in die Zukunft. Die Gesellschaft unter Präsident Treder plant die nächste Schau für Februar 2024 in Neu-Ulm. „Dann hoffentlich unter normalen Bedingungen und ohne Corona-Einschränkungen.“

Eintrittskarten, die bereits für die Orchideentage 2022 erworben wurden, können bei den Vorverkaufsstellen zurückgegeben werden.

Die Neu-Ulmer Orchideentage gibt es seit nunmehr 42 Jahren. Die laut Stadt „hochkarätige Ausstellung“ wird gemeinsam vom Neu-Ulmer Edwin-Scharff-Haus und der Deutschen Orchideen Gesellschaft im Zwei-Jahres-Rhythmus veranstaltet und locke stets mehrere tausend Gäste aus ganz Europa an.

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