Restaurant „Siedepunkt“ zieht in die Wilhelmsburg

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 Das Restaurant „Siedepunkt“ in Ulm zieht als Pop-up-Restaurant temporär vom 31. Juli bis 11. August in die Wilhelmsburg.
Das Restaurant „Siedepunkt“ in Ulm zieht als Pop-up-Restaurant temporär vom 31. Juli bis 11. August in die Wilhelmsburg. (Foto: Archiv / Andreas Brücken)
Schwäbische Zeitung

Das Restaurant „Siedepunkt“ in Ulm zieht als Pop-up-Restaurant temporär vom 31. Juli bis 11. August in die Wilhelmsburg. An zehn Öffnungstagen genießen Gourmets der Region ein Menü in fünf Gängen in den Gemäuern der alten Bundesfestung.

Das Team um Geschäftsführer Oliver Schreiber und Küchenchef Christoph Hormel liebe Herausforderungen. Mit dem Pop-up-Konzept wollen sie einen frischen Wind in die seit den 1980er Jahren weites gehend ungenutzte Festung bringen.

Das Restaurant auf Zeit öffnet am 31. Juli. An zehn festgelegten Tagen im Juli und August gastiert das Team rund um Küchenchef Christoph Hormel in der ungewöhnlichen Location. „Der Westflügel der Burg ist der Öffentlichkeit normalerweise nicht zugänglich und die Räume haben eine einmalig schöne Atmosphäre“, schwärmt Hormel.

Umzug ist eine größere Herausforderung

Christoph Hormel, seit 2012 im Siedepunkt-Restaurant, verlegt seine Küche mitsamt Team in die temporäre Stätte. Heißt: Nicht nur das Restaurant, auch die gesamte Küche zieht um. Das stellte die Initiatoren vor eine größere Herausforderung. „Der logistische Aufwand ist zwar enorm, aber das gesamte Team war von der Idee, ein Lokal auf Zeit in einer so besonderen Umgebung zu entwickeln, begeistert“, erklärt Geschäftsführer Oliver Schreiber.

Das Pop-up-Restaurant will mittwochs bis sonntags ab 18 Uhr ein eigens für die Veranstaltung entwickeltes Menü in fünf Gängen inklusive Aperitif anbieten. Seidepunkt verlangt dafür 129 Euro, für die vegetarische Version 119 Euro. Es gibt 40 limitierte Plätze.

Begleitet wird das Menü von Weinen verschiedener deutscher Winzer, welche teils auch selbst vor Ort sein werden. „Den besonderen Flair des Gemäuers einfangen und die Gäste kulinarisch verwöhnen“, ist laut Oliver Schreiber das Ziel des Pop-up-Konzepts.

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