Rentner übergibt falschem Polizeibeamten 15.000 Euro

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 Betrüger haben mit ihrer Masche in Neu-Ulm Erfolg. Jetzt hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung.
Betrüger haben mit ihrer Masche in Neu-Ulm Erfolg. Jetzt hofft die Polizei auf Hinweise aus der Bevölkerung. (Foto: dpa / Marijan Murat)
Schwäbische Zeitung

Ein 71 Jahre alter Rentner hat am Mittwochnachmittag einem falschen Polizeibeamten 15.000 Euro im Bereich des Johannisplatzes in Neu-Ulm übergeben. Jetzt bittet die Polizei um Hinweise aus der Bevölkerung.

Demnach bekam der 71-Jährige aus Neu-Ulm einen Telefonanruf von einem angeblichen Kripobeamten aus Ulm. Mit einer Geschichte über festgenommene Einbrecher und einem Bankmitarbeiter, der mit den Tätern zusammenhängt sowie dem Rentner Falschgeld unterjubeln möchte, gelang es dem Täter, den Senior zu bewegen mit einem Taxi zu seiner Hausbank zu fahren.

Senior bekam Anweisungen über sein Handy

Dort hob der 71-Jährige 15.000 Euro ab. Danach übergab der Senior auf telefonische Anweisung über sein Handy einem angeblichen weiteren Polizeibeamten, der sich mit einem Kennwort zu erkennen gab, die 15.000 Euro.

Die Übergabe fand vor einer Gaststätte am Johannisplatz, am Mittwochnachmittag in der Zeit von 15.30 bis 16 Uhr, statt.

So wird der falsche Beamte beschrieben

Der falsche Polizeibeamte, der das Geld entgegennahm, wird von dem Rentner als zirka 1,70 Meter groß, 25 Jahre alt, dunkle zurückgekämmte Haare, bekleidet mit Bluejeans, Baseballkappe und dunkler Jacke mit hellen Streifen im Brustbereich beschrieben.

Hinweise zu verdächtigen Personen, Fahrzeugen oder ähnliches am Mittwochnachmittag im Bereich des Johannisplatz, der Frieden- und Ludwigstraße, die eventuell im Zusammenhang mit dieser Tat stehen könnten, werden an die Kriminalpolizeiinspektion Neu-Ulm, Telefonnummer 0731/8013-0, erbeten.

Die Polizei warnt regelmäßig vor dieser Betrugsmasche, zuletzt nach einer Vielzahl an Telefonanrufen bei Senioren in den vergangenen Tagen.

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