Radfahrer wird zwei Mal von der Polizei angehalten – und ist zu betrunken für den Alkomat

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 Die Neu-Ulmer Polizei hat einen betrunkenen Radfahrer gleich zwei Mal anhalten müssen.
Die Neu-Ulmer Polizei hat einen betrunkenen Radfahrer gleich zwei Mal anhalten müssen. (Foto: dpa / Holger Hollemann)
Schwäbische Zeitung

Die Neu-Ulmer Polizei hat in der Nacht zum Freitag einen betrunkenen Radfahrer gleich zwei Mal anhalten und zu einer Blutentnahme mitnehmen müssen. Beim ersten Mal soll der 36-Jährige einen Atemalkoholwert von knapp 2,4 Promille gehabt haben. Beim zweiten Mal soll er dann aber sogar schon nicht mehr im Stande gewesen sein, einen Atemalkoholtest durchzuführen.

Demnach sei der Mann um kurz vor 22 Uhr einer Streife in der Zeppelinstraße aufgefallen. Dieser war auf dem Gehweg und fuhr starke Schlangenlinien. Bei der Kontrolle des 36-Jährigen konnte ein Atemalkoholwert von etwas weniger als 2,4 Promille festgestellt werden. Er wurde zu einer Blutentnahme mitgenommen.

Fahrrad an Laternenmast gekettet

Anschließend wurde der 36-Jährige wieder entlassen, sein Fahrrad war am Ort der Kontrolle an einen Laternenmast angekettet worden.

Etwa zweieinhalb Stunden kam der 36-Jährige erneut auf dem Fahrrad in Schlangenlinien fahrend einer Streife auf der Nelsonallee entgegen. Er wurde erneut angehalten und zu einer Blutentnahme mitgenommen. Ein Atemalkoholtest war ihm zu diesem Zeitpunkt aufgrund der starken Alkoholisierung nicht mehr möglich. Der Mann bekommt nun zwei Anzeigen wegen Trunkenheit im Straßenverkehr.

Nur mit einer Anzeige rechnen muss eine 36-jährige Autofahrerin, die gegen 0.15 Uhr in der Brückenstraße kontrolliert wurde. Bei der Frau konnte ein Atemalkoholwert von mehr als 1,1 Promille festgestellt werden, weshalb auch bei ihr eine Blutentnahme veranlasst wurde.

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