Radfahrer in Ulm fordern mehr Platz und mehr Rechte

Lesedauer: 4 Min
 Der Münsterplatz war der Startpunkt der „1. Ulmer Radl-Nacht“.
Der Münsterplatz war der Startpunkt der „1. Ulmer Radl-Nacht“. (Foto: Helmstädter)
Oliver Helmstädter

Das Wetter spielte der „1. Ulmer Radl-Nacht“ in die Karten. Etliche Radfahrer folgten dem Allgemeinen Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) und versammelten sich am Freitagabend auf dem Münsterplatz. „Komm’ und radel mit, je leuchtender und bunter desto besser“ plakatierte der ADFC im Vorfeld, um seinen Forderungen Ausdruck zu verleihen. Verbreitet war der Hashtag #MehrPlatzFürsRad.

Der ADFC sagt: Das Fahrrad werde zwar als wichtiges und sauberes Verkehrsmittel gelobt, bekommt aber bislang nicht den Platz, den es braucht, um den Verkehr zu entlasten und mehr Menschen aufs Fahrrad zu holen. Radwege sind vielerorts zu schmal, holprig oder überhaupt nicht vorhanden. Häufig sind sie ein frustrierender Mix aus lückenhaften, schlechten oder schlichtweg gefährlichen Lösungen.

Gefordert werden: Erhöhung des Radverkehrsetats, Ausbau eines lückenlosen, komfortablen und sicheren Radverkehrsnetzes, Öffnung der Busspuren für Radfahrende, konsequentes Verfolgen von Falschparkern auf Radwegen, Radfahr- und Schutzstreifen sowie bessere Fahrradabstellmöglichkeiten.

So fahrradfreundlich ist die Region
Besonders gut hat keine Stadt in der Region beim Fahrradklimatest des ADFC abgeschnitten. Speziell in Ulm haben Radfahrer mit großen Hindernissen zu kämpfen.
Meist gelesen in der Umgebung
Ihr Kommentar wird nach einer kurzen Prüfung durch unsere Redaktion veröffentlicht.
Kommentare werden geladen
Mehr Themen