Probealarm in Ulm und dem Alb-Donau-Kreis – das bedeuten die Sirenen

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Sirenen in der Stadt
In Ulm und dem Alb-Donau-Kreis die Sirenen überprüft. (Foto: dpa / Rolf Vennenbernd)
Schwäbische Zeitung

Achtung, es wird laut: In Ulm und dem Alb-Donau-Kreis werden am Mittwoch, 9. Oktober, die Sirenen überprüft.

Im Kreis sind ab 10.30 Uhr die Signale des Bevölkerungsschutzes und in einigen Gemeinden die Sirenen zur Alarmierung der Feuerwehr zu hören. In Ulm werden im Zeitraum von 11 bis 11.20 Uhr ebenfalls zwei Signale ertönen.

Die Sirenen sollen die Menschen im Fall von Großschadensereignissen, Katastrophen und punktuellen Schadensereignissen warnen.

Zuerst erklingt jeweils für eine Minute das Signal „Rundfunkgeräte einschalten – Auf Durchsagen achten“ – im Kreis gegen 10.30 Uhr, in Ulm ab 11 Uhr.

Das Signal, um die Rundfunkgeräte einzuschalten: ein auf- und abschwellender Heulton.
Das Signal, um die Rundfunkgeräte einzuschalten: ein auf- und abschwellender Heulton. (Foto: Stadt Ulm)

Dabei handelt es um einen auf- und abschwellender Heulton. Das Signal richtig zu erkennen, kann im Katastrophenfall lebenswichtig sein.

Im Ernstfall sollen Bürger, wenn sie dieses Sirenensignal hören, geschlossene Räume aufsuchen, Passanten bei sich aufnehmen, Türen und Fenster geschlossen halten sowie das Radio einschalten. Nach wie vor sei laut Stadtverwaltung die Radiodurchsage die schnellste Möglichkeit, viele Menschen großflächig und umfassend zu informieren. Dies ist beim Probealarm aber nicht notwendig.

Im Kreis ist anschließend zudem noch ein einminütiger Dauerton zu hören. Dieser dient als Entwarnung nach Warnung der Bevölkerung.

Das Signal Feueralarm: ein einminütiger, zweimal unterbrochener Dauerton.
Das Signal "Feueralarm": ein einminütiger, zweimal unterbrochener Dauerton. (Foto: Stadt Ulm)

Um 11.15 Uhr ertönt in Ulm das Signal „Feueralarm“: ein einminütiger, zweimal unterbrochener Dauerton. Dieses Signal kommt von den 31 Sirenen im Stadtgebiet, die für die Alarmierung der Feuerwehr vorgesehen sind.

In Ulm wird die Feuerwehr zwar schon seit langem mit einem „stillen Alarm“ zum Einsatz gerufen, trotzdem gibt es zusätzlich die Sirenenalarmierung. Auch im Alb-Donau-Kreis wird in einigen Gemeinden dieser Ton zu hören sein.

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