Private Party, Jugendliche im Schulhof – Polizei greift bei Corona-Regeln weiter durch

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 Die Ulmer Polizei hat den Infektionsschutz weiter im Blick und hat in der Region die Einhaltung der neuen Vorschriften kontroll
Die Ulmer Polizei hat den Infektionsschutz weiter im Blick und hat in der Region die Einhaltung der neuen Vorschriften kontrolliert. (Foto: dpa / Friso Gentsch)
Schwäbische Zeitung

Die Ulmer Polizei hat den Infektionsschutz weiter im Blick und hat auch am Montag in der Region die Einhaltung der neuen Vorschriften kontrolliert.

Bei rund 170 kontrollierten Personen waren demnach die meisten einsichtig und von den neuen Vorschriften überzeugt, so die Polizei in einer Mitteilung am Dienstag. Nur wenige seien uneinsichtig gewesen. Die häufigsten Verstöße (23) seien das Verweilen von Personengruppen (mehr als zwei) im öffentlichen Raum.

Alb-Donau-Kreis/Ulm: Acht Verstöße gegen das Infektionsschutzgesetz musste die Polizei in Ulm feststellen. Im Hafenbad und der Böblinger Straße traf die Polizei zwischen 13 und 19 Uhr mehrmals Gruppen zwischen drei und sieben Personen an. Dabei seien die Menschen teilweise uneinsichtig gewesen, hätten sich aber nach Aufforderung getrennt von den Örtlichkeiten entfernt. Zwei Personen erhielten eine Anzeige, weil sie sich an einer Sportstätte in der Karl-Schefold-Straße aufhielten.

Kreis Biberach: Drei Personen waren in Laupheim uneinsichtig. Sie hielten sich gegen 19.30 Uhr in der Steinerstraße in einer Gruppe auf und müssen jetzt mit einer Anzeige rechnen.

Kreis Heidenheim: In Giengen an der Brenz hielten sich gegen 14 Uhr vier Jugendliche auf einem Schulhof auf. Sie waren einsichtig und verließen die Örtlichkeit nach Aufforderung durch die Polizei in unterschiedliche Richtungen.

Kreis Göppingen: Eine private Party löste die Polizei gegen 18.30 Uhr in der Uhinger Straße in Albershausen auf. Die Polizei aus Geislingen erhielt bei ihren Kontrollen Unterstützung von Beamten des Polizeipräsidiums Einsatz. Von 28 kontrollierten Personen waren hier sieben hinsichtlich des Kontaktverbots uneinsichtig. Auch sie müssen jetzt mit Anzeigen rechnen.

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