Polizei zeigt Präsenz bei Kontrollen

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 Zum Sicherheitstag gab es in der Region zahlreiche Kontrollen, so wie hier in Elchingen.
Zum Sicherheitstag gab es in der Region zahlreiche Kontrollen, so wie hier in Elchingen. (Foto: Thomas Heckmann)
Thomas Heckmann

Einen bundesländerübergreifenden Sicherheitstag hat die Polizei aus vier Bundesländern am Dienstag auch in der Region veranstaltet. An zahlreichen Stellen wurden Autofahrer und Fußgänger kontrolliert und die Polizei hat ganz bewusst den Kontakt mit der Bevölkerung gesucht – nicht nur zum Strafen, sondern auch zur Aufklärung. Bereits zum zweiten Mal wurde solch’ ein Sicherheitstag der Länder Bayern, Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen veranstaltet.

Am Donauufer waren gemeinsame Fußstreifen von Ulmer und Neu-Ulmer Polizisten unterwegs, die auch ein Auge auf die Radweg-Nutzung hatten und immer wieder das Gespräch mit den Spaziergängern suchten, um die „gefühlte Sicherheit“ zu verbessern. Eine gemeinsame Kontrollstelle gab es zudem in Thalfingen, dort arbeiteten Spezialisten der Verkehrspolizei Laupheim Hand in Hand mit den Kollegen der Polizeiinspektion Neu-Ulm.

In einem Staatsvertrag ist die „Nacheile“ in das jeweils andere Bundesland ausdrücklich erlaubt, und auch gemeinsame Kontrollen sind möglich, das bedeutet, dass Polizisten auch im Nachbarbundesland die gleichen Rechte wie im Heimatbundesland haben. Ein Neu-Ulmer Polizist suchte also im fließenden Verkehr auffällige Fahrer oder Fahrzeuge aus und der Polizist, der gerade frei ist, führt die anschließende Kontrolle durch.

Große Fahndungserfolge blieben in Thalfingen aus, die freundlichen Gespräche waren in der Mehrzahl. Immer wieder hatten Autofahrer nicht bemerkt, dass Lampen defekt waren und die Polizisten machten die Fahrer rechtzeitig vor den nebeligen Herbsttagen darauf aufmerksam, dass Reparaturen notwendig sind. Wenn es mal nicht nur ein Birnchen war, sondern wie bei einem älteren Wagen gleich zwei der drei Bremsleuchten und dann noch das Abblendlicht auch nur teilweise funktionierte, gab es einen Mängelbericht. Binnen zwei Wochen muss von einer Werkstatt oder einer Polizeidienststelle die Reparatur bestätigt werden, dann bleibt den Fahrern ein Bußgeld erspart.

Nach einem aufklärenden Gespräch blieb auch eine Mutter ohne Bußgeld: Ein Kind auf der Rückbank war nicht angeschnallt – doch das Kind gab bei der Kontrolle zu, dass es sich heimlich abgeschnallt hatte und die Mutter das nicht bemerkt hatte. Nach einer einfühlsamen Belehrung war auch dem jungen Mitfahrer klar, dass der Sicherheitsgurt ihm selber nutzt.

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